# PDF Tools — Tipps & Tricks

> Kniffe für die PDF Tools: Datenschutz als Verkaufsargument, das 50-MB-Limit, Simple vs. Rich HTML, durchsuchbarer Text und die Kombination mit anderen Tools.

Source: https://www.jpkc.com/db/tools/pdf/tips/

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Das [Manual](https://www.jpkc.com/db/tools/pdf/manual/) erklärt jede Funktion, die [Beispiele](https://www.jpkc.com/db/tools/pdf/examples/) zeigen die Arbeitsabläufe. Hier geht es um das, was beides voraussetzt, aber selten dabeisteht: warum der Datenschutz hier das eigentliche Argument ist, welche Grenzen du kennen solltest und wann welcher Konvertierungs-Weg der richtige ist.

## Datenschutz ist hier das Verkaufsargument

Der wichtigste Unterschied zu den meisten Online-PDF-Diensten: **Deine Dateien verlassen dein Gerät nie.** Es gibt keinen Upload und keinen Server, der deine PDFs verarbeitet — jede Operation läuft per JavaScript lokal in deinem Browser.

- **Sensible Dokumente sind unbedenklich.** Verträge, Gehaltsabrechnungen, Personaldaten, interne Reports, ausgefüllte Anträge — was nie hochgeladen wird, kann auch nicht auf einem fremden Server liegen bleiben oder abgegriffen werden. Bei klassischen „PDF online zusammenführen"-Diensten landet dein Dokument dagegen auf deren Infrastruktur.
- **Funktioniert offline.** Sind die Bibliotheken einmal geladen, brauchst du für die eigentliche Arbeit keine Verbindung mehr — die Verarbeitung passiert im Browser.
- **Kein Konto, keine Installation.** Kein Login, keine Desktop-Software, keine Datenspur.

Wenn dich jemand fragt, ob ein Online-PDF-Tool für eine vertrauliche Datei „okay" ist, ist genau das die Antwort: Ein rein clientseitiges Tool wie dieses ist es, ein Upload-Dienst eher nicht.

## Das 50-MB-Limit und große Dateien

Eingelesene Dateien dürfen **bis 50 MB** groß sein; größere weist das Tool ab. Das ist **kein** Server-Limit, sondern ein Schutz für den Arbeitsspeicher deines Browsers — die gesamte Verarbeitung passiert ja lokal.

- **Bei sehr großen oder seitenreichen PDFs** kann die Verarbeitung im Browser merklich dauern oder, je nach Gerät, an Speichergrenzen stoßen. Ein älteres Notebook tut sich mit einem 300-seitigen Scan schwerer als ein aktueller Desktop.
- **Workaround über Split:** Musst du nur an einem Teil eines riesigen PDFs arbeiten, lös zuerst die relevanten Seiten heraus (*Split*) und arbeite dann mit dem kleineren Auszug weiter.
- **Bilder vorher verkleinern.** Hochauflösende Fotos blähen ein *Images → PDF* stark auf. Bei nicht-PNG/JPEG-Formaten (WebP, GIF, BMP, TIFF) rastert das Tool ohnehin über ein Canvas und deckelt die Kantenlänge bei 4000 px — sehr große Bilder bringen also keinen Mehrwert, kosten aber Speicher.

## Simple HTML oder Rich HTML? Die wichtigste Entscheidung

Der *Convert*-Tab bietet zwei HTML-Wege, die sich grundlegend unterscheiden — die Wahl entscheidet über die Qualität deines Ergebnisses:

- **Simple HTML** (pdfmake) übersetzt das Markup in **echten PDF-Text**. Das Ergebnis ist **durchsuchbar, kopierbar und kompakt** — aber **CSS-Styling wird ignoriert**. Nimm das, wenn der Inhalt zählt und das Layout schlicht sein darf.
- **Rich HTML** (html2pdf.js) rendert die Seite **visuell wie ein Browser** — mit CSS, Farben, Flexbox, Bildern. Dafür ist die Ausgabe **gerastert**: Die Seite landet als Bild im PDF, der **Text ist nicht auswählbar oder durchsuchbar**, und die Datei wird größer.

Faustregel: **Durchsuchbarer Text → Simple HTML oder Markdown. Pixelgenaue Optik → Rich HTML.** Bei Rich HTML steuert die Option **Quality Scale** die Auflösung: 1× ist schnell, 2× der Standard, 3× für den Druck — höhere Skalierung bedeutet schärfer, aber langsamer und größer.

## Durchsuchbarer Text, OCR und Scans

- **Markdown und Simple HTML erzeugen echten Text** — darin kannst du später suchen und Text markieren. Das ist der unsichtbare, aber große Vorteil gegenüber Bild-PDFs.
- **Es gibt kein OCR.** Die Funktion **Text** (im *Viewer & Editor*) und die Text-Extraktion lesen nur einen vorhandenen Text-Layer aus. Ein reines Scan-PDF ohne Text-Layer liefert deshalb kaum etwas — das ist kein Fehler, sondern fehlende Texterkennung. Für solche Fälle brauchst du ein dediziertes OCR-Werkzeug.
- **Das Info-Feld „Tagged"** stammt aus dem AcroForm-Flag des PDFs und sagt eher etwas über vorhandene Formularfelder aus als über eine echte Tagged-PDF-Struktur. Lies dort nicht zu viel über echte Barrierefreiheit hinein.

## Kleine Kniffe

- **Creator-Vorlagen wiederverwenden.** Baust du regelmäßig ähnliche Dokumente (Angebote, Protokolle), sichere die Struktur einmal per **Export JSON** und lade sie beim nächsten Mal über **Import JSON** zurück — inklusive eingebetteter Bilder. Das spart das Neu-Zusammenklicken.
- **Blöcke duplizieren statt neu bauen.** Im Creator hat jeder Block einen **Duplicate**-Knopf; eine fertig formatierte Tabelle oder ein Absatz ist so in Sekunden ein zweites Mal da.
- **Reihenfolge zählt beim Merge.** Das gemergte PDF folgt strikt der Tabellenreihenfolge — sortier vor dem Klick auf **Merge All**, nicht danach.
- **Fit Mode pro Bild.** Beim *Images → PDF* kannst du den Fit Mode nicht nur global, sondern **je Bild** setzen — praktisch, wenn ein Querformat-Foto „Fill" und ein Hochformat-Scan „Fit" braucht.

## Mit anderen JPKCom-Tools kombinieren

Die PDF Tools wandeln vorhandenen Input nach PDF — den Input erzeugst du am besten im passenden Spezial-Tool:

- **[Markdown Editor](https://www.jpkc.com/db/tools/md/)** — Markdown mit Live-Vorschau schreiben, dann hier im *Convert*-Tab nach PDF wandeln (durchsuchbarer Text).
- **[WYSIWYG Editor](https://www.jpkc.com/db/tools/wysiwyg/)** — HTML visuell erstellen, das du anschließend als Simple HTML (durchsuchbar) oder Rich HTML (pixelgenau) konvertierst.
- **[Graphic Editor](https://www.jpkc.com/db/tools/graphic/)** — Bilder zuschneiden, skalieren und ins richtige Format bringen, bevor du sie mit *Images → PDF* bündelst.

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Noch mehr Kontext: die [Übersicht](https://www.jpkc.com/db/tools/pdf/) zum großen Bild, das [Manual](https://www.jpkc.com/db/tools/pdf/manual/) für jede Funktion und die [Beispiele](https://www.jpkc.com/db/tools/pdf/examples/) für die Schritt-für-Schritt-Abläufe. Ausprobieren kannst du alles direkt im [Tool](https://www.jpkc.com/tools/pdf/).

