# QR — Beispiele

> Konkrete QR-Durchläufe: URL mit Logo, WLAN-Zugang, vCard-Kontaktkarte, gestalteter Code mit Farbverlauf, transparenter SVG-Export und Text aus Datei.

Source: https://www.jpkc.com/db/tools/qr/examples/

Zurück zur Übersicht: [QR](https://www.jpkc.com/db/tools/qr/) · Tool live öffnen: [www.jpkc.com/tools/qr/](https://www.jpkc.com/tools/qr/)

Diese Seite zeigt den **QR-Code-Generator** an konkreten Durchläufen. Wie die einzelnen Funktionen genau arbeiten, steht im [Manual](https://www.jpkc.com/db/tools/qr/manual/).

## Beispiel 1: URL mit Logo in der Mitte

Ziel: ein scannbarer Link zur eigenen Website, gebrandet mit Logo.

1. **Content Type** auf **URL** stellen und die Adresse eingeben, z. B. `jpkc.com` (das `https://` ergänzt das Tool selbst).
2. In der Karte **Center Image / Logo** das Logo hochladen (PNG oder SVG). Beachte: Sobald das Logo gesetzt ist, springt die Fehlerkorrektur automatisch auf **High (H)**.
3. **Image Size** nach Geschmack auf etwa 30–40 % stellen; **Hide dots behind image** angelassen lassen, damit das Logo sauber freisteht.
4. **SVG** herunterladen.

**Ergebnis:** ein gebrandeter QR-Code, der dank Stufe H auch mit verdeckter Mitte zuverlässig scannt. Vor dem Druck unbedingt mit einem echten Smartphone testen (siehe [Tipps](https://www.jpkc.com/db/tools/qr/tips/#immer-mit-einem-echten-geraet-testen)).

## Beispiel 2: WLAN-Zugang zum Einscannen

Ziel: Gäste sollen sich ohne Passwort-Tipperei ins WLAN einwählen.

1. **Content Type** auf **WiFi Network** stellen.
2. **Network Name (SSID)** und **Password** eintragen, **Security** auf **WPA/WPA2** lassen (für die meisten Netze richtig).
3. Ist das Netz versteckt, **Hidden network** einschalten.
4. **Margin** auf einen Wert größer 0 stellen, damit ein heller Rand bleibt, und als **PNG** für den Ausdruck herunterladen.

**Ergebnis:** Ein Scan bietet auf den meisten Smartphones direkt das Verbinden an. Das Tool kodiert dabei automatisch das Format `WIFI:S:…;T:WPA;P:…;H:false;;` und escaped Sonderzeichen in SSID und Passwort.

## Beispiel 3: Kontaktkarte (vCard) für die Visitenkarte

Ziel: Telefon, Mail und Website als digitale Visitenkarte hinterlegen.

1. **Content Type** auf **vCard (Contact)** stellen.
2. **First Name**, **Last Name**, **Organization**, **Phone**, **Email** und **Website** ausfüllen — leere Felder werden weggelassen.
3. **Error Correction** auf **Q** oder **H** anheben, weil eine vCard mehr Daten als eine kurze URL enthält und der Code dadurch dichter wird.
4. Als **SVG** exportieren, damit er für den Druck verlustfrei skaliert.

**Ergebnis:** ein QR-Code, der beim Scannen das Anlegen eines Kontakts anbietet. Intern entsteht eine vCard 3.0 mit den Zeilen `N:`, `FN:`, `ORG:`, `TEL:`, `EMAIL:` und `URL:`.

## Beispiel 4: Gestalteter Code mit Farbverlauf und runden Punkten

Ziel: ein Code, der zum Markenauftritt passt — nicht das Standard-Schwarzweiß.

1. Inhalt wie in Beispiel 1 eingeben (z. B. eine Kampagnen-URL).
2. In **Dots Options** den Stil auf **Rounded** oder **Classy rounded** stellen.
3. Im Farbblock der Punkte auf **Gradient** umschalten, **Color 1** und **Color 2** in den Markenfarben wählen, **Linear** und eine **Rotation** von z. B. 45° einstellen.
4. In **Corners Square Options** den Stil auf **Extra rounded** setzen — für weichere Eckmarken.
5. Live-Vorschau prüfen und herunterladen.

**Ergebnis:** ein farbiger, abgerundeter Code im Markenlook. Achte beim Verlauf auf ausreichend Kontrast zum Hintergrund — dazu mehr in den [Tipps](https://www.jpkc.com/db/tools/qr/tips/#kontrast-entscheidet-ueber-die-scanbarkeit).

## Beispiel 5: Transparenter Hintergrund für den Druck

Ziel: einen Code auf farbigen oder bedruckten Untergrund setzen.

1. Inhalt eingeben.
2. In **Background Options** den Schalter **Transparent background** einschalten — die Hintergrundfläche verschwindet.
3. Die Punktfarbe so wählen, dass sie auf dem späteren Untergrund klar kontrastiert (auf hellem Grund dunkle Punkte).
4. Als **SVG**, **PNG** oder **WebP** exportieren — **nicht** als JPEG, denn JPEG kennt keine Transparenz und füllt den Hintergrund.

**Ergebnis:** ein Code mit durchsichtigem Hintergrund, der sich sauber in ein Layout einbetten lässt. Plane trotzdem eine ausreichend kontrastierende, ruhige Fläche um den Code ein (Quiet Zone).

## Beispiel 6: Langen Text aus einer Datei kodieren und als SVG kopieren

Ziel: einen längeren Text aus einer `.txt`-Datei in einen Code packen und direkt weiterverwenden.

1. **Content Type** auf **Plain Text** (Voreinstellung) lassen.
2. Auf **Upload .txt** klicken und die Textdatei wählen — ihr Inhalt landet im Textfeld.
3. **Error Correction** ggf. auf **L** senken, falls der Text lang ist und der Code sonst sehr dicht wird (mehr Daten = größere Version).
4. Auf **Copy SVG** klicken, um das SVG-Markup direkt in die Zwischenablage zu legen.

**Ergebnis:** Du kannst das SVG sofort in eine HTML-Seite, eine Design-Datei oder ein Dokument einfügen, ohne eine Datei zwischenzuspeichern. Bei sehr langem Inhalt lohnt der Blick auf die Maximalkapazität im **Reference**-Reiter des Tools.

---

Mehr zu den einzelnen Funktionen steht im [Manual](https://www.jpkc.com/db/tools/qr/manual/), strategische Hinweise und Stolperfallen in den [Tipps & Tricks](https://www.jpkc.com/db/tools/qr/tips/). Direkt loslegen kannst du im [Tool](https://www.jpkc.com/tools/qr/).

