JPKCom ACF (Pro) Enable Shortcode — Anleitung & Tipps
ACF-Feldwerte per Shortcode im WYSIWYG ausgeben — Installation und Praxis-Tipps zu JPKCom ACF (Pro) Enable Shortcode.
JPKCom ACF (Pro) Enable Shortcode aktiviert den ACF-Shortcode, mit dem du im WYSIWYG-Editor den Wert eines anderen Feldes ausgeben kannst. Das Plugin schaltet damit eine Funktion frei, die Advanced Custom Fields aus Sicherheitsgründen nicht standardmäßig aktiviert.
Anleitung
Voraussetzungen
- WordPress 6.9 oder neuer (getestet bis WordPress 7.1)
- PHP 8.3 oder neuer
- Advanced Custom Fields Pro (öffnet in neuem Tab) (aktiv)
Installation
- Gehe im Admin-Bereich zu Plugins → Installieren und klicke auf Plugin hochladen.
- Wähle die ZIP-Datei des Plugins und klicke auf Jetzt installieren.
- Stelle sicher, dass Advanced Custom Fields aktiviert ist.
- Klicke auf Aktivieren — das Plugin wirkt sofort.
Verwendung
Sobald das Plugin aktiv ist, kannst du den ACF-Shortcode innerhalb eines WYSIWYG-Feldes verwenden, um den Wert eines anderen Feldes anzuzeigen. Details und die unterstützte Syntax beschreibt die offizielle ACF-Shortcode-Dokumentation (öffnet in neuem Tab).
Das Plugin schaltet den Shortcode nicht nur einmalig ein, sondern hält ihn eingeschaltet: Die Einstellung wird bei jedem Lesen gefiltert, sodass eine spätere Änderung von anderer Stelle sie nicht mehr stillschweigend zurückdrehen kann. Auf Block-Themes hebt es zusätzlich ACFs separate Beschränkung auf, die den Shortcode sonst auf den Beitragsinhalt begrenzt — [acf] funktioniert damit auch in Template-Parts, Widgets und Blöcken außerhalb des Content-Flusses.
Wenn deine ACF-Installation älter als 6.3 ist, ist der Shortcode ohnehin schon aktiv und das Plugin ändert nichts.
Wann der Shortcode trotzdem nichts ausgibt
Das Freischalten ist notwendig, aber nicht hinreichend. ACF verlangt zusätzlich, dass das Feld registriert ist (ein bloßer Post-Meta-Wert genügt nicht — ACF löst den Namen über seine _fieldname-Referenzzeile auf), dass der Feldtyp Bindings unterstützt und dass der referenzierte Beitrag öffentlich sichtbar ist. Vorschauen brauchen die Fähigkeit publish_posts. Ist eine dieser Bedingungen nicht erfüllt, gibt der Shortcode kommentarlos nichts aus.
Tipps & Tricks
- Bewusst freischalten: ACF deaktiviert den Shortcode standardmäßig — allerdings nur auf Installationen, die erstmals mit ACF 6.3 oder neuer aktiviert wurden. Beides sind absichtlich gesetzte Härtungs-Defaults. Aktiviere dieses Plugin nur, wenn du die Funktion wirklich brauchst, und behalte im Blick, wer Inhalte mit Shortcodes bearbeiten darf. ACFs eigenes Output-Escaping bleibt unangetastet.
- Block-Themes seit 2.0.9: Vorher gab der
[acf]-Shortcode auf einem Block-Theme außerhalb vonthe_contentschlicht nichts aus — ohne Fehlermeldung und ohne Log-Eintrag. Klassische Themes waren nie betroffen. Beachte, dass das Aufheben dieser Beschränkung den Wirkungsbereich bewusst über den Beitragsinhalt hinaus ausweitet. - Syntax nachschlagen: Welche Attribute der ACF-Shortcode kennt (z. B. Feldname, Beitrags-ID, Formatierung), steht in der ACF-Resource-Seite zum Shortcode (öffnet in neuem Tab).
- Getestet gegen ACF Pro 6.8.6:
Requires Plugins: advanced-custom-fields-prolöst gegen den installierten Plugin-Ordner auf, obwohl ACF Pro nicht auf wordpress.org liegt — lediglich der „Abhängigkeit installieren"-Link steht nicht zur Verfügung. - Reproduzierbare Updates: Ab Version 2.0.3 nutzt das Plugin sichere, selbst gehostete Updates über GitHub mit SHA256-Prüfsummen und arbeitet mit
declare(strict_types=1). Seit 2.0.10 trägt es außerdem den HeaderUpdate URI: Die Update-Schnittstelle von wordpress.org liefert für dieses Plugin dann keine Updates mehr, ein dort veröffentlichtes Plugin mit demselben Slug kann sich also nicht als Update ausgeben. Seit 2.0.11 zeigt Dashboard → Aktualisierungen neben dem Plugin das JPKCom-Logo statt des generischen Musters. - Updates auch im deaktivierten Zustand seit 2.0.12: WordPress führt den Code eines deaktivierten Plugins nie aus, sein eigener Updater lief also nicht. Mit Updater 1.5.0 bedient ein geladener JPKCom-Updater alle installierten JPKCom-Plugins, aktiv oder nicht — Update-Zeile, Icon, „Details anzeigen" und SHA256-Prüfung gelten dann auch für dieses Plugin im deaktivierten Zustand. Das klappt nur, solange ein anderes JPKCom-Plugin mit Updater 1.5.0 oder neuer aktiv ist; auf Multisite muss es netzwerkweit oder auf der Hauptseite aktiv sein. Download-Adressen von JPKCom-Plugins stehen nicht mehr in der gespeicherten Update-Liste, die Prüfsumme kontrolliert auch Pakete, die ein anderes Plugin liefert, und ein Git-Checkout bekommt nur den Hinweis auf die neue Version, aber kein Update-Paket — die Aktualisierung bleibt dann dir überlassen. Dasselbe gilt für ein aktives Plugin in einem umbenannten Ordner (etwa
jpkcom-acf-shortcode-enable-main); deaktiviert erkennt der Updater einen solchen Ordner gar nicht. Update-Informationen holt der Updater nur für Nutzer, die Plugins aktualisieren dürfen, im Update-Cron und in WP-CLI — nie für anonyme Besucher.
Weiterführende Informationen
- Quellcode auf GitHub: https://github.com/JPKCom/jpkcom-acf-shortcode-enable (öffnet in neuem Tab)
- API-Dokumentation (PHPDoc): https://jpkcom.github.io/jpkcom-acf-shortcode-enable/docs/ (öffnet in neuem Tab)
- ACF-Shortcode-Dokumentation: https://www.advancedcustomfields.com/resources/shortcode/ (öffnet in neuem Tab)
- Changelog dieses Projekts