Graphic Editor

Bilder zuschneiden, skalieren und in PNG, JPEG, WebP und AVIF umwandeln — komplett im Browser. Der Einstieg zu Manual, Beispielen und Tipps.

Zuschneiden, skalieren, umwandeln — alles im Browser

Der Graphic Editor ist ein Bild-Werkzeug für genau die drei Aufgaben, die im Weballtag ständig anfallen: ein Bild zuschneiden (croppen), auf eine Zielgröße skalieren und in ein modernes Format konvertieren — PNG, JPEG, WebP oder AVIF. Du lädst eine Bild-Datei, ziehst einen Ausschnitt auf, wählst optional ein Seitenverhältnis oder eine fertige Größen-Vorgabe, und speicherst das Ergebnis im Format deiner Wahl mit einstellbarer Qualität.

Das Tool nimmt dir damit die Arbeit ab, für die man sonst eine Desktop-Bildbearbeitung öffnen würde: das Header-Bild auf 16:9 trimmen, ein Profilbild quadratisch zuschneiden, einen Screenshot auf eine vernünftige Breite verkleinern oder ein schweres PNG als schlankes WebP/AVIF neu ausspielen. Kein Account, keine Installation, kostenlos.

Gedacht ist der Graphic Editor für alle, die Bilder fürs Web vorbereiten: Entwicklerinnen und Entwickler, die schnell ein Asset in der richtigen Größe und im richtigen Format brauchen; Designerinnen und Content-Leute, die Social-Media-Grafiken aus festen Maßvorgaben schneiden; und alle, die ein paar Bilder konvertieren wollen, ohne sie auf einen fremden Server hochzuladen.

Zwei Modi: Image Editor und Image Converter

Das Tool hat zwei Tabs, die unterschiedliche Wege zum selben Ziel sind:

  • Image Editor — der volle Editor mit Zuschnitt, Drehen, Spiegeln, Zoom, Seitenverhältnis- und Größen-Vorgaben, Live-Vorschau und Undo/Redo. Hier formst du das Bild und exportierst den Ausschnitt anschließend in jedes der vier Formate.
  • Image Converter — der schnelle Weg, wenn du nur das Format wechseln (und optional verkleinern) willst, ohne zuzuschneiden. Bild rein, Ausgabeformat und Qualität wählen, mit Live-Schätzung der Dateigröße exportieren.

Was der Editor kann — auf einen Blick

  • Zuschneiden mit frei ziehbarer Auswahl, Verschieben-Modus und Sperre gegen versehentliche Änderungen.
  • Seitenverhältnisse als Presets von 32:9 bis 1:1 plus „Free", umschaltbar zwischen Quer- und Hochformat.
  • Größen-Vorgaben für Instagram, Facebook, X, YouTube, LinkedIn, TikTok, Pinterest, Web-Banner, Geräte-Auflösungen und gängige Formate — sie setzen Seitenverhältnis und exakte Zielpixel in einem Klick.
  • Transformieren: Drehen in 45°-Schritten oder per genauer Gradzahl, horizontal/vertikal spiegeln, zoomen, pixelweise verschieben (auch per Pfeiltasten), zentrieren bzw. ins Bild einpassen (Contain/Cover).
  • Skalieren auf eine Zielbreite mit hochwertigem Resampling (Pica, mit Schärfung).
  • Hintergrundfarbe für den Export setzen — praktisch, wenn ein transparentes PNG als JPEG ausgegeben wird.
  • Undo/Redo über bis zu 50 Schritte (Ctrl+Z / Ctrl+Y) und ein Reset zurück zum Original.

Ausgabeformate und Qualität

Beim Speichern stehen vier Formate bereit, jeweils mit passenden Qualitätsstufen:

  • PNG — verlustfrei, ideal für Grafiken mit harten Kanten, Text oder Transparenz.
  • JPEG — Qualitätsstufen von 50 % bis 100 % (Empfehlung 85 %), die klassische Wahl für Fotos.
  • WebP — verlustfrei oder verlustbehaftet (50–95 %, Empfehlung 85 %), meist deutlich kleiner als JPEG/PNG bei gleicher Optik.
  • AVIF — die stärkste Kompression (40–90 %, Empfehlung 80 %) für die kleinsten Dateien.

Zusätzlich gibt es einen optionalen WASM-Codec-Modus (MozJPEG, OxiPNG, WebP, AVIF aus dem Squoosh-Projekt). Er läuft ebenfalls lokal im Browser, liefert oft noch kleinere Dateien und macht den AVIF-Export auch dann möglich, wenn der Browser ihn von Haus aus nicht beherrscht.

Alles im Browser — nichts verlässt dein Gerät

Der Graphic Editor arbeitet vollständig clientseitig: Es gibt keinen Upload, keinen Server-Roundtrip und kein API. Dein Bild wird per HTML5 Canvas direkt im Browser geladen, bearbeitet und neu kodiert — auch die WASM-Codecs rechnen lokal in einem Web Worker. Nichts von dem, was du lädst, verlässt deinen Rechner. Das ist nicht nur schnell, sondern auch der Datenschutz-Vorteil schlechthin: Du kannst vertrauliche Screenshots, Kundenmaterial oder private Fotos bearbeiten, ohne sie aus der Hand zu geben. Ein Nebeneffekt des Neu-Kodierens: eingebettete Metadaten wie EXIF (inklusive GPS- und Kamera-Infos) bleiben im Export nicht erhalten.

Jetzt ausprobieren

→ Graphic Editor öffnen — Bild laden, zuschneiden oder konvertieren, im Wunschformat speichern. Ohne Account, kostenlos, direkt im Browser. Ein Beispielbild ist bereits geladen, sodass du sofort mit den Reglern und Presets herumspielen kannst.

Verwandte JPKCom-Tools

  • Colors — eine Farbpalette aus einem Bild extrahieren oder eine passende Hintergrundfarbe wählen, die du dann im Export des Graphic Editors einsetzt.
  • Placeholder Service — schnelle Platzhalterbilder mit frei wählbaren Maßen und Farben, etwa als Vorlage zum Üben der Zuschnitt-Workflows.
  • Meta Tags Generator — die passenden og:image-Maße für die Grafik, die du hier auf Social-Größe geschnitten hast.

Tiefer geht es auf den Unterseiten: das Manual mit jeder Funktion und jedem Format im Detail, Beispiele aus der Praxis und gesammelte Tipps & Tricks.