Mail Header Analyzer

E-Mail-Header im Browser analysieren: Zustellweg und Sende-IP, SPF/DKIM/DMARC je Server, Spam-Filter und Phishing-Hinweise — Einstieg zu Manual und Praxis.

E-Mail-Header lesbar machen — ohne dass etwas den Browser verlässt

Jede E-Mail schleppt einen Block technischer Kopfzeilen mit sich, den die meisten Programme verstecken: woher die Nachricht kam, über welche Server sie lief, ob sie sich gegen Fälschung absichern konnte und ob ein Spam-Filter angeschlagen hat. Der Mail Header Analyzer macht genau diesen Block sichtbar. Du fügst die rohen Header (oder gleich die ganze Nachricht) ein, klickst auf Analyze, und das Tool zerlegt sie in vier aufbereitete Ansichten: Befunde und Kernaussagen auf einen Blick, den Zustellweg als Zeitachse, die Authentifizierungs- und Spam-Ergebnisse und eine durchsuchbare Tabelle aller Header. Kodierte Betreffzeilen und Absendernamen erscheinen dabei im Klartext.

Der entscheidende Punkt: Die gesamte Analyse läuft clientseitig in deinem Browser. Es gibt keinen Server, der deine Header zu Gesicht bekommt — und gerade E-Mail-Header enthalten oft Sensibles: interne Server-Namen, IP-Adressen, Empfänger-Adressen, Betreffzeilen. Dass nichts davon hochgeladen wird, ist hier kein Nebeneffekt, sondern Kern der Sache.

Gedacht ist das Tool für alle, die einer E-Mail auf den Grund gehen müssen: Admins und Mail-Betreiber, die nachvollziehen wollen, warum eine Zustellung hakt; Entwicklerinnen und Entwickler, die ihre SPF-, DKIM- und DMARC-Konfiguration gegen echte Header prüfen; Support- und Security-Teams, die eine verdächtige Phishing-Mail forensisch zerlegen; und alle, die einfach wissen wollen, warum eine Nachricht im Spam landete oder Stunden zu spät ankam.

Was der Mail Header Analyzer kann — auf einen Blick

  • Parsen (Parse) — rohe Header oder eine ganze Nachricht einfügen, eine .eml- oder .txt-Datei hochladen oder per Drag-and-drop ablegen; mit Analyze geht es los. Ein Example zeigt alles an einer realistischen Mail.
  • Übersicht (Overview) — Befunde wie fehlende Pflichtfelder, ein Anzeigename mit fremder Adresse, Reply-To auf fremder Domain oder fehlgeschlagene Authentifizierung; dazu Absender, ermittelte Sende-IP, Authentifizierungs- und Spam-Urteile sowie die zentralen Felder dekodiert.
  • Route — der Zustellweg aus den Received-Feldern als Zeitachse vom Schreiben der Mail bis zum Postfach, mit IP-Einordnung, Wartezeiten, TLS-Status und Gesamt-Laufzeit.
  • Security — jedes Authentication-Results-Feld einzeln, mit klarer Markierung, welches von deinem Provider stammt und welches gefälscht sein kann; dazu Received-SPF, DKIM-Signaturen, ARC-Kette und Spam-Filter von SpamAssassin, Rspamd und Microsoft.
  • Alle Header (All Headers) — jede einzelne Kopfzeile in einer durchsuchbaren Tabelle, wahlweise dekodiert oder roh, mit Kopier- und Download-Funktion.

Architektur: 100 % im Browser, kein Backend

Der Mail Header Analyzer hat keinen Server-Anteil. Das Parsen, die Routen-Berechnung, die Authentifizierungs-Auswertung und das Rendern aller Ansichten passieren vollständig in JavaScript in deinem Browser. Es gibt kein API, keinen Upload-Endpunkt, keine Zwischenspeicherung auf einem Server. Auch der Datei-Upload und das Drag-and-drop lesen die Datei lokal über die FileReader-API des Browsers — die Datei wird nie irgendwohin geschickt.

Weil E-Mail-Header personenbezogene und vertrauliche Daten enthalten können, ist das ein echter Datenschutz-Vorteil gegenüber vielen Online-Header-Analyzern, die deine Header an einen fremden Server senden. Gespeichert wird standardmäßig nichts: Einen lokalen Verlauf im Browser legt das Tool nur an, wenn du ihn ausdrücklich einschaltest — und auch dann nur den Header-Abschnitt, löschbar mit einem Klick. Weil Header aus fremden, oft bösartigen Mails stammen, gibt das Tool jeden Wert außerdem nur als Text aus, nie als HTML. Details dazu stehen im Manual.

Jetzt ausprobieren

→ Mail Header Analyzer öffnen — Header einfügen, Analyze klicken, fertig. Ohne Account, kostenlos, direkt im Browser. Wenn du gerade keine echte Mail zur Hand hast, lädt und analysiert der Example-Knopf einen realistischen Beispiel-Header zum Durchspielen.

Verwandte JPKCom-Tools

  • DNS, SSL, Redirect & URL — die DNS-Einträge prüfen, die hinter SPF, DKIM und DMARC stehen, sobald der Analyzer ein Problem aufzeigt.
  • IP-Tools — eine Absender- oder Relay-IP aus den Received-Zeilen weiter einordnen: Subnetz berechnen, Sonderbereich erkennen, Adressformat umrechnen.
  • Hash-Generator — Prüfsummen berechnen, etwa um eine heruntergeladene Header-Datei mit dem Original abzugleichen.

Tiefer geht es auf den Unterseiten: das Manual mit jedem Tab und jeder Parsing-Regel, Beispiele aus der Praxis und gesammelte Tipps & Tricks.