Mail Header Analyzer
E-Mail-Header im Browser analysieren: RFC-5322-Header parsen, Zustellweg visualisieren, SPF/DKIM/DMARC prüfen — Einstieg zu Manual, Beispielen und Tipps.
E-Mail-Header lesbar machen — ohne dass etwas den Browser verlässt
Jede E-Mail schleppt einen Block technischer Kopfzeilen mit sich, den die meisten Programme verstecken: woher die Nachricht kam, über welche Server sie lief, ob sie sich gegen Fälschung absichern konnte und ob ein Spam-Filter angeschlagen hat. Der Mail Header Analyzer macht genau diesen Block sichtbar. Du fügst die rohen Header ein, klickst auf Analyze, und das Tool zerlegt sie in vier aufbereitete Ansichten: die wichtigsten Felder auf einen Blick, den Zustellweg als Zeitachse, die Authentifizierungs-Ergebnisse und eine durchsuchbare Tabelle aller Header.
Der entscheidende Punkt: Die gesamte Analyse läuft clientseitig in deinem Browser. Es gibt keinen Server, der deine Header zu Gesicht bekommt — und gerade E-Mail-Header enthalten oft Sensibles: interne Server-Namen, IP-Adressen, Empfänger-Adressen, Betreffzeilen. Dass nichts davon hochgeladen wird, ist hier kein Nebeneffekt, sondern Kern der Sache.
Gedacht ist das Tool für alle, die einer E-Mail auf den Grund gehen müssen: Admins und Mail-Betreiber, die nachvollziehen wollen, warum eine Zustellung hakt; Entwicklerinnen und Entwickler, die ihre SPF-, DKIM- und DMARC-Konfiguration gegen echte Header prüfen; Support- und Security-Teams, die eine verdächtige Phishing-Mail forensisch zerlegen; und alle, die einfach wissen wollen, warum eine Nachricht im Spam landete oder Stunden zu spät ankam.
Was der Mail Header Analyzer kann — auf einen Blick
- Parsen (Parse) — rohe Header einfügen, eine
.eml- oder.txt-Datei hochladen oder per Drag-and-drop ablegen; mit Analyze geht es los. - Übersicht (Overview) — die zentralen Felder (From, To, Subject, Date und mehr) als kompakte Tabelle, dazu eine Authentifizierungs-Zusammenfassung.
- Route — der Zustellweg aus den
Received-Headern als Zeitachse vom Absender zum Empfänger, inklusive Wartezeiten, TLS-Status und Gesamt-Laufzeit. - Security — SPF, DKIM und DMARC als Ergebnis-Karten plus Spam-Analyse aus den
X-Spam-*-Headern. - Alle Header (All Headers) — jede einzelne Kopfzeile in einer durchsuchbaren Tabelle, mit Kopier- und Download-Funktion.
Architektur: 100 % im Browser, kein Backend
Der Mail Header Analyzer hat keinen Server-Anteil. Das Parsen, die Routen-Berechnung, die Authentifizierungs-Auswertung und das Rendern aller Ansichten passieren vollständig in JavaScript in deinem Browser. Es gibt kein API, keinen Upload-Endpunkt, keine Zwischenspeicherung auf einem Server. Auch der Datei-Upload und das Drag-and-drop lesen die Datei lokal über die FileReader-API des Browsers — die Datei wird nie irgendwohin geschickt.
Weil E-Mail-Header personenbezogene und vertrauliche Daten enthalten können, ist das ein echter Datenschutz-Vorteil gegenüber vielen Online-Header-Analyzern, die deine Header an einen fremden Server senden. Einzige Einschränkung: Die analysierten Header werden in einem lokalen Verlauf des Tools (im Browser) abgelegt, damit du sie nach einem Reload wiederherstellen kannst — auch das verlässt deinen Rechner nicht. Details dazu stehen im Manual.
Jetzt ausprobieren
→ Mail Header Analyzer öffnen — Header einfügen, Analyze klicken, fertig. Ohne Account, kostenlos, direkt im Browser. Wenn du gerade keine echte Mail zur Hand hast, lädt der Example-Knopf einen realistischen Beispiel-Header zum Durchspielen.
Verwandte JPKCom-Tools
- DNS, SSL, Redirect & URL — die DNS-Einträge prüfen, die hinter SPF, DKIM und DMARC stehen, sobald der Analyzer ein Problem aufzeigt.
- IP-Tools — eine Absender- oder Relay-IP aus den
Received-Zeilen nachschlagen und einordnen. - Hash-Generator — Prüfsummen berechnen, etwa um eine heruntergeladene Header-Datei mit dem Original abzugleichen.
Tiefer geht es auf den Unterseiten: das Manual mit jedem Tab und jeder Parsing-Regel, Beispiele aus der Praxis und gesammelte Tipps & Tricks.