UUID-Generator
UUIDs der Versionen v4, v7, v1 und v5 direkt im Browser erzeugen — RFC-9562-konform, in Massen, ohne Server. Einstieg zu Manual, Beispielen und Tipps.
Eindeutige Bezeichner erzeugen — vier Versionen, ein Klick
Der UUID-Generator erzeugt Universally Unique Identifiers (UUIDs, gleichbedeutend mit GUIDs) direkt in deinem Browser. Du wählst über die Tabs eine Version, stellst bei Bedarf eine Anzahl ein und klickst auf Generate — fertig sind ein oder viele frische Bezeichner im kanonischen 8-4-4-4-12-Format, bereit zum Kopieren.
UUIDs sind 128-Bit-Werte, die ohne zentrale Vergabestelle praktisch kollisionsfrei eindeutig sind: ideal als Primärschlüssel in Datenbanken, als Korrelations-ID für Log-Einträge und verteilte Systeme, als Dateiname oder als stabiler Schlüssel in APIs. Das Tool richtet sich an Entwicklerinnen und Entwickler, DevOps- und Datenbank-Fachleute und alle, die schnell einen gültigen, normgerechten Bezeichner brauchen, ohne dafür ein Skript zu schreiben oder eine Bibliothek einzubinden.
Was der UUID-Generator kann — auf einen Blick
- Vier UUID-Versionen über eigene Tabs: v4 Random (zufällig), v7 Time-ordered (zeitsortiert), v1 Time-based (zeitbasiert) und v5 Name-based (namensbasiert).
- Massen-Erzeugung für v4, v7 und v1: 1 bis 1000 UUIDs in einem Durchlauf, untereinander aufgelistet.
- Namespace-Auswahl für v5: vordefinierte Namespaces (DNS, URL, OID, X.500) oder ein eigener Namespace als UUID.
- NIL-UUID (
00000000-0000-0000-0000-000000000000) griffbereit im Fuß der Karte, mit eigenem Kopier-Knopf. - In die Zwischenablage kopieren — ein Klick auf das Klemmbrett-Symbol übernimmt alle erzeugten UUIDs.
Welche Version wofür?
Jede Version löst ein anderes Problem — die Tabs nennen die Empfehlung gleich mit:
- v4 Random ist die richtige Wahl für die meisten Fälle: rein zufällig, ohne Zeit- oder Geräte-Information.
- v7 Time-ordered trägt einen Zeitstempel im vorderen Teil und ist dadurch nach Erzeugungszeit sortierbar — die moderne Alternative zu v1 und angenehm für Datenbank-Indizes.
- v1 Time-based ist zeitbasiert mit Gregorianischem Zeitstempel; der Node-Teil ist hier zufällig, es wird also keine MAC-Adresse preisgegeben.
- v5 Name-based ist deterministisch: Derselbe Namespace und derselbe Name ergeben immer dieselbe UUID — gut, um stabile Bezeichner aus bestehenden Namen (Domains, URLs) abzuleiten.
Welche Version welche Bits trägt und wie das Tool sie genau erzeugt, steht im Manual.
Architektur: läuft komplett im Browser
Die Erzeugung passiert zu 100 % clientseitig — es gibt keinen Server-Aufruf, keine Übertragung, kein Account. Die Zufallswerte für v4, v7 und v1 stammen aus dem kryptografisch sicheren Zufallsgenerator des Browsers (crypto.getRandomValues bzw. crypto.randomUUID), nicht aus Math.random. v5 berechnet den Bezeichner über einen SHA-1-Hash aus Namespace und Name. Weil dafür die Web-Crypto-API genutzt wird, läuft das Tool in einem sicheren Kontext (HTTPS).
Jetzt ausprobieren
→ UUID-Generator öffnen — Tab wählen, Generate klicken, kopieren. Ohne Account, kostenlos, direkt im Browser.
Verwandte JPKCom-Tools
- Hash-Generator — Prüfsummen und Hashes berechnen (SHA-1, SHA-256 und mehr); verwandt mit der SHA-1-Ableitung hinter v5.
- Passwort- & Schlüssel-Generator — Zufalls-Tokens, Passwörter und Schlüssel erzeugen, wenn du keinen normgerechten 128-Bit-Bezeichner, sondern frei wählbare Zeichenketten brauchst.
- Cryptor (AES-256) — Texte clientseitig verschlüsseln; ebenfalls auf der Web-Crypto-API des Browsers aufgebaut.
Tiefer geht es auf den Unterseiten: das Manual mit jeder Version und Option, Beispiele aus der Praxis und gesammelte Tipps & Tricks.