UUID-Generator — Beispiele
Konkrete Durchläufe: eine v4-UUID erzeugen, 100 v7 für eine Migration, eine v1, eine v5 aus DNS-Namespace, eine v5 mit eigenem Namespace und die NIL-UUID.
Zurück zur Übersicht: UUID-Generator · Tool live öffnen: www.jpkc.com/tools/uuid/
Diese Seite zeigt den UUID-Generator an konkreten Durchläufen. Die gezeigten UUID-Werte sind Beispiele — bei dir kommen (außer bei v5 und NIL) jedes Mal andere heraus. Wie die einzelnen Versionen genau arbeiten, steht im Manual.
Beispiel 1: Eine einzelne v4-UUID erzeugen
Ziel: schnell einen zufälligen Bezeichner für einen neuen Datensatz bekommen.
- Der Tab v4 Random ist beim Laden bereits aktiv.
- Number of UUIDs auf
1belassen. - Generate UUID(s) v4 klicken.
Ergebnis: Im Ergebnisfeld steht eine zufällige UUID wie f47ac10b-58cc-4372-a567-0e02b2c3d479. Über den Klemmbrett-Knopf kopierst du sie in die Zwischenablage. Klickst du erneut auf Generate, kommt eine völlig andere UUID — v4 ist rein zufällig.
Beispiel 2: 100 v7-UUIDs für eine Migration
Ziel: einen Stapel zeitsortierbarer Schlüssel auf einmal erzeugen, etwa um bestehende Datensätze mit neuen Primärschlüsseln zu versehen.
- Tab v7 Time-ordered öffnen.
- Number of UUIDs auf
100stellen. - Generate UUID(s) v7 klicken.
Ergebnis: Das Feld füllt sich mit 100 UUIDs, eine pro Zeile. Weil v7 vorne einen Zeitstempel trägt, beginnen die Werte alle ähnlich und steigen leicht an — sie sind grob nach Erzeugungszeit sortiert. Mit dem Kopier-Knopf übernimmst du den ganzen Block und fügst ihn z. B. in ein SQL-Skript oder eine CSV ein. Diese Sortierbarkeit macht v7 angenehmer für Datenbank-Indizes als zufälliges v4 (siehe Tipps).
Beispiel 3: Eine v1-UUID ohne MAC-Adresse
Ziel: einen klassischen zeitbasierten Bezeichner erzeugen und sehen, dass keine Hardware-Kennung darin steckt.
- Tab v1 Time-based öffnen.
- Number of UUIDs auf
1belassen. - Generate UUID(s) v1 klicken.
Ergebnis: Du erhältst eine v1-UUID. Der Zeitstempel-Teil steckt vorne, der hintere Node-Teil ist hier zufällig erzeugt — das Tool liest also nicht deine MAC-Adresse aus, anders als manche klassische v1-Implementierung. Für neue Projekte ist trotzdem meist v7 die bessere zeitbasierte Wahl; v1 ist vor allem nützlich, wenn ein bestehendes System es verlangt.
Beispiel 4: Eine deterministische v5-UUID aus einer Domain
Ziel: aus einem Domain-Namen einen stabilen, reproduzierbaren Bezeichner ableiten.
- Tab v5 Name-based öffnen.
- Namespace auf
DNSstellen (Voreinstellung). - Bei Name
example.comeingeben. - Generate UUID v5 klicken.
Ergebnis: Es erscheint immer dieselbe UUID — für example.com im DNS-Namespace ist das cfbff0d1-9375-5685-968c-48ce8b15ae17. Generierst du sie morgen oder auf einem anderen Rechner erneut, kommt exakt dieselbe heraus. Genau das ist der Zweck von v5: ein verlässlicher Schlüssel, den du jederzeit aus demselben Namen neu berechnen kannst, ohne ihn speichern zu müssen.
Beispiel 5: v5 mit eigenem Namespace
Ziel: UUIDs in einem projekteigenen Namespace ableiten, getrennt von den Standard-Namespaces.
- Tab v5 Name-based, Namespace auf
Custom UUIDstellen — das Feld Custom Namespace UUID wird aktiv. - Dort eine gültige Namespace-UUID eintragen, z. B. eine zuvor mit v4 erzeugte:
f47ac10b-58cc-4372-a567-0e02b2c3d479. - Bei Name den abzuleitenden Wert eingeben, etwa
user:42. - Generate UUID v5 klicken.
Ergebnis: Du bekommst eine v5-UUID, die spezifisch für dein Projekt ist: Derselbe Name user:42 ergibt in deinem Custom-Namespace eine andere UUID als im DNS-Namespace. Tippst du die Namespace-UUID falsch (falsche Länge oder ungültige Zeichen), weist das Tool das mit „Invalid namespace UUID format." ab — die Eingabe muss exakt dem 8-4-4-4-12-Format entsprechen.
Beispiel 6: Die NIL-UUID kopieren
Ziel: den Null-Platzhalter 00000000-0000-0000-0000-000000000000 schnell übernehmen.
- Im Fuß der Karte steht die NIL UUID dauerhaft bereit.
- Auf den kleinen Kopier-Knopf direkt daneben klicken.
Ergebnis: Die NIL-UUID liegt in der Zwischenablage. Sie ist praktisch, wenn ein Schema eine UUID verlangt, du aber bewusst „noch keine" ausdrücken willst — etwa als Default-Wert oder Platzhalter in Tests. Sie wird nicht „erzeugt", sondern ist immer dieselbe Konstante.
Mehr zu jeder Version und Option steht im Manual, strategische Hinweise und Stolperfallen in den Tipps & Tricks. Direkt loslegen kannst du im Tool.