Convertor PRO

Convertor PRO: Text live in 13 Kodierungen (Entities, Unicode, UTF-8, NCRs) und Daten zwischen JSON, YAML, TOML, XML und INI — JSON-Zahlen bleiben ziffergenau.

Ein Werkzeug für zwei verwandte Probleme

Convertor PRO löst zwei Aufgaben, die im Webentwickler-Alltag ständig auftauchen und doch eng zusammengehören: Zeichen und Kodierungen umrechnen und Daten-Formate ineinander überführen. Beides in einem Tab-Interface, beides komplett im Browser.

Das erste Problem kennst du, wenn du jemals ein Sonderzeichen in eine HTML-Datei, einen CSS-Selektor, eine URL oder einen JavaScript-String einbauen wolltest und nicht sicher warst, wie es korrekt escaped wird. Das Emoji, das als 😀 erscheinen soll; der Umlaut, der in einer URL zu %C3%BC wird; das é in einer JSON-Zeichenkette — das sind alles Repräsentationen ein und desselben Zeichens. Convertor PRO zeigt dir alle gleichzeitig.

Das zweite Problem ist der ewige Tanz zwischen Konfigurations- und Datenformaten: Eine config.yaml, die du als JSON brauchst; ein TOML-Block, den ein altes System nur als INI versteht; eine API-Antwort in XML, die du lesbar als YAML sehen willst. Convertor PRO parst das eine und gibt das andere aus — über eine gemeinsame Zwischendarstellung, mit ziffergenauen Zahlen aus JSON und Hinweisen zu dem, was das Zielformat nicht abbilden kann.

Gedacht ist das Tool für Webentwicklerinnen und Webentwickler, die Encoding-Fragen schnell klären wollen, für DevOps- und Konfig-Leute, die zwischen Format-Welten pendeln, und für alle, die mit Unicode, Internationalisierung oder maschinenlesbaren Daten arbeiten. Kein Account, keine Installation, kein Upload an einen Server.

Tab 1: Encoding — Zeichen und Kodierungen

Der Encoding-Tab stellt dasselbe Zeichen in 13 parallelen Schreibweisen dar. Du tippst Text in ein beliebiges Feld — und schon während du tippst, füllen sich alle anderen Felder mit der jeweiligen Darstellung; der Convert-Knopf am Feld löst dasselbe sofort aus. Die Umwandlung ist bidirektional und läuft immer über die echten Zeichen als Drehscheibe. Sie arbeitet auf ganzen Unicode-Code-Points (ein Emoji ist eine Einheit) und ist verlustfrei: Was du in eine Notation umwandelst, kommt beim Zurückwandeln Zeichen für Zeichen identisch heraus — bis auf zwei im Manual beschriebene Sonderfälle (die Option Bidi to markup und das Nullzeichen U+0000).

Verfügbare Darstellungen, thematisch gruppiert:

  • Markup & Web — HTML/XML (benannte und numerische Entities), Percent encoding (URIs), CSS escapes, JavaScript escapes.
  • Numeric Character References — Hexadecimal NCRs (&#x…;) und Decimal NCRs (&#…;).
  • Code Points — Unicode U+hex, 0x… notation, Hex code points, Decimal code points.
  • Encoding-Bytes — UTF-8 code units und UTF-16 code units.
  • Mixed input — ein Sammelfeld, das gemischte Escapes in einem Durchgang zu Zeichen auflöst; auf Knopfdruck auch nackte Hex-, Dezimal-, UTF-8- oder UTF-16-Zahlenfolgen.

Alle HTML5-Entities werden erkannt. Was die Felder für Prozent-Kodierung, Code-Points und UTF-8-/UTF-16-Code-Units nicht verstehen (ein ungültiges Token, eine kaputte UTF-8-Bytefolge), melden sie in einer Hinweiszeile direkt darunter, statt es stillschweigend zu verschlucken; die übrigen Felder und Mixed input haben keine solche Zeile und lassen Ungültiges als Text stehen oder zeigen U+FFFD (�).

Tab 2: Data Formats — JSON, YAML, TOML, XML, INI

Der Data Formats-Tab konvertiert zwischen JSON, YAML, TOML, XML und INI in beliebiger Richtung. Links fügst du die Daten ein — das Quellformat erkennt Auto-detect von selbst, indem es die Eingabe probeweise parst —, rechts wählst du das Zielformat. Die Ausgabe entsteht schon beim Tippen; zwei syntaxhervorhebende ACE-Editoren zeigen Eingabe und Ausgabe nebeneinander, ein Swap-Knopf dreht die Richtung um.

Fehler in der Eingabe meldet das Tool mit Zeile und Spalte samt Sprung-Knopf. Und wenn das Zielformat etwas nicht abbilden kann — null in TOML, eine verschachtelte Liste in INI, ein XML-Kommentar —, steht das als Hinweis unter den Editoren. Zahlen aus JSON bleiben ziffergenau: Eine 20-stellige ID oder ein 1.0 kommt so heraus, wie es hineinging (außer in Listen, die INI als JSON-String schreibt); aus YAML und TOML gelesene Zahlen dagegen nicht immer (Details im Manual). Eingabe per Tippen, Einfügen aus der Zwischenablage oder Datei-Öffnen (.json, .yaml/.yml, .toml, .xml, .ini, außerdem .htm/.html, .cfg und .conf mit automatischer Erkennung); Ausgabe per Copy oder Datei-Download.

Architektur: alles im Browser

Convertor PRO ist rein clientseitig. Es gibt keinen Server-Roundtrip, keine API, keinen Upload und keine Speicherung: Sowohl die Encoding-Funktionen als auch die Format-Konvertierung laufen vollständig als JavaScript in deinem Browser. Für die Daten-Formate kommen etablierte Bibliotheken zum Einsatz — js-yaml (öffnet in neuem Tab) für YAML, smol-toml (öffnet in neuem Tab) für TOML, lossless-json (öffnet in neuem Tab) für JSON mit exakten Zahlen, der DOMParser des Browsers für XML —, dazu eigene Module für die Encodings und für INI, koordiniert über eine gemeinsame Objekt-Zwischenstufe. Sensible Konfigurationen oder Tokens verlassen deinen Rechner also nicht.

Jetzt ausprobieren

→ Convertor PRO öffnen — Tab wählen, Text oder Daten einfügen, Ergebnis ablesen. Ohne Account, kostenlos, direkt im Browser.

Verwandte JPKCom-Tools

Eng verwandt aus derselben Code-&-Text-Familie:

  • JSON-Editor — JSON validieren, formatieren, durchsuchen und bearbeiten, wenn du tiefer mit einer JSON-Struktur arbeiten willst als Convertor PRO es vorsieht.
  • Coder — Base64, URL-Encoding, Punycode, Quoted-Printable, JWT und Data-URIs: Encoding-Operationen, die über die reine Zeichen-Umwandlung hinausgehen.
  • Hash — Prüfsummen und Hashes (MD5, SHA-2/3, BLAKE3, bcrypt, Argon2 und mehr), wenn du aus Text einen Fingerabdruck statt einer anderen Schreibweise brauchst.

Tiefer geht es auf den Unterseiten: das Manual mit jedem Feld und jedem Modus im Detail, Beispiele mit konkreten Durchläufen und gesammelte Tipps & Tricks.