SEO & GEO Analyzer

Was der SEO & GEO Analyzer kann, für wen er gedacht ist und wie seine 20 Tabs zusammenspielen — der Einstieg zu Manual, Beispielen und Tipps.

Ein Tool für SEO, GEO und Technik-Check

Der SEO & GEO Analyzer prüft eine einzelne URL und beantwortet dir drei Fragen auf einmal: Wie gut ist die Seite klassisch für Suchmaschinen optimiert (SEO)? Wie gut ist sie auf KI-Systeme und generative Suche vorbereitet (GEO/KI-Readiness)? Und stimmt die Technik darunter — von HTTPS über die HTTP-Header bis zur Performance?

Du fügst eine Adresse ein, klickst auf Analyze, und bekommst einen mehrteiligen Bericht zurück: zwei Scores, dazu detaillierte Auswertungen pro Bereich. Es wird immer genau eine Seite pro Durchlauf analysiert — kein Crawl über die ganze Domain, sondern ein scharfer Blick auf eine konkrete URL.

Gedacht ist das Tool für alle, die an Websites arbeiten: Entwicklerinnen und Entwickler, die einen schnellen Technik- und Header-Check brauchen; SEO- und Content-Leute, die Titel, Meta-Daten, Überschriften-Struktur und strukturierte Daten beurteilen wollen; und Agenturen, die einer Kundin oder einem Kunden in einem Termin nachvollziehbar zeigen möchten, wo eine Seite steht — auf Wunsch auch als HTML-Bericht zum Mitgeben. Du bedienst alles im Browser, ohne Account und ohne Installation.

Zwei Scores: SEO und GEO

Der Analyzer berechnet zwei voneinander unabhängige Bewertungen, beide normiert auf eine Skala von 0 bis 100 und jeweils als runde Anzeige (Gauge) dargestellt:

  • SEO-Score — die klassische On-Page- und Technik-Optimierung: HTTPS und SSL, Statuscode und Redirects, Titel und Meta-Description, Überschriften-Hierarchie, Canonical, Indexierbarkeit, Open-Graph- und Twitter-/X-Daten, Performance und ein paar Barrierefreiheits- und Content-Signale.
  • GEO-Score — die KI-Readiness, also wie gut die Seite von generativen Systemen erfasst und zitiert werden kann: strukturierte Daten, llms.txt, KI-Crawler-Regeln, saubere Überschriften-Struktur und maschinenlesbare Auszeichnung.

Beide Scores entstehen nach demselben Prinzip: Eine Reihe gewichteter Einzelprüfungen wird aufaddiert und am Ende als Prozentwert ausgegeben. Jede Prüfung trägt den Status pass, partial oder fail (beim GEO-Score gibt es zusätzlich rein informative info-Hinweise, die den Score nicht verändern). Zur schnellen Einordnung gibt es Bewertungsbänder: Die Gauge färbt sich ab 80 Punkten grün, ab 50 gelb und darunter rot, und es gibt zusätzlich eine Schulnoten-artige Buchstabenbewertung von A bis F. Welche Prüfung wie viel zählt, steht im Detail im Manual — hier reicht: zwei Zahlen, zwei Blickrichtungen.

Was der Analyzer prüft — auf einen Blick

Der Bericht ist in 20 Tabs gegliedert, die die Seitenleiste in acht Gruppen ordnet:

  • Überblick — ein Dashboard mit Status, beiden Scores, HTTP-Version, Seitengröße, TTFB, Redirect-Anzahl, den wichtigsten On-Page-Werten, Karten für SSL- und Indexierungsstatus sowie einer Liste der gefundenen Probleme und Warnungen, aus der du per Klick direkt in den passenden Tab springst. Dazu kommen die beiden Score-Tabs SEO Score und GEO Score mit allen Einzelprüfungen.
  • Technik — HTTP Headers (Response-Header, auch roh), SSL / Security (Zertifikat, Aussteller, Gültigkeit, Restlaufzeit, SANs, Zertifikatskette mit Signaturprüfung, TLS-Version und Cipher, bewertete Security-Header, Mixed Content), Redirects (die Weiterleitungskette Hop für Hop) und Performance (Timing, render-blockierende Ressourcen, Resource-Hints, Skripte und Styles, alle Ressourcen als Tabelle).
  • On-Page-SEO — Meta Tags (Titel, Description, Canonical, Robots, Viewport, Charset, Sprache, OG, Twitter, hreflang mit Validierung, Überschriften, Pagination, doppelt kodierte Entities), Links (interne und externe Links, filter- und sortierbar), Images (src, alt, Größen, moderne Formate, Vorschau), Structured Data (JSON-LD-Blöcke als Baum oder Rohtext), Content Analysis (Wort-, Absatz- und Satzzahlen, sprachabhängige Lesbarkeit, Gunning-Fog-Index, Übergangswörter, Top-Keywords, Duplicate-Content-Signale) und Semantic HTML (Landmarks und Dokumentstruktur).
  • Social — Social Preview mit einer Google-Suchergebnis-Vorschau und gerenderten Vorschaukarten für Facebook/LinkedIn und Twitter/X.
  • Barrierefreiheit — Accessibility mit Landmarks, Skip-Links, leeren Links und Buttons, Formularfeldern ohne Label, ARIA-Attributen und tabindex, Bild- und Tabellen-Barrierefreiheit.
  • Crawling — Robots Analysis: X-Robots-Tag, Meta-Robots und robots.txt im Zusammenspiel, eine Zugriffstabelle für 40 bekannte Bots (Suchmaschinen, Social, Archive, KI, SEO-Tools), die User-agent-Blöcke und die deklarierten Sitemaps.
  • Weiteres — Source Code (der HTML-Quelltext formatiert in einem Editor, mit Absprung zum W3C-Validator), ein SEO Guide und ein GEO Guide als ausführliche Nachschlage-Inhalte sowie Export / Import, um eine Analyse als JSON oder HTML-Bericht zu sichern, wieder einzulesen oder einen der drei Demo-Datensätze zu laden.

Der GEO-Teil: KI-Readiness

Was den Analyzer von einem reinen SEO-Checker unterscheidet, ist die eigene GEO-Auswertung. Sie schaut gezielt auf die Signale, die für generative Suche und KI-Zitierbarkeit zählen:

  • llms.txt wird abgerufen und nicht nur auf Vorhandensein, sondern auch auf eine gültige Struktur nach der llms.txt-Spezifikation v2 geprüft — mit denselben Regeln wie der llms.txt Generator.
  • KI-Crawler-Check: Die robots.txt wird gegen 16 namentlich bekannte KI-Bots geprüft — Trainings-Crawler wie GPTBot, ClaudeBot, Google-Extended oder CCBot, Such-Crawler wie OAI-SearchBot, Claude-SearchBot und PerplexityBot sowie Abrufe im Auftrag von Nutzern wie ChatGPT-User oder Claude-User.
  • Content-Signal aus robots.txt oder HTTP-Header wird in einer eigenen Karte ausgewertet (rein informativ, auch pfadbezogene Regeln) und meldet einen Konflikt, wenn die Signale KI willkommen heißen, die Robots-Regeln KI-Crawler aber blockieren.
  • Markdown-Alternates: Ein <link rel="alternate" type="text/markdown"> wird als KI-freundliche Extraktions-Hilfe positiv gewertet.
  • Schema-Signale: Vielfalt der JSON-LD-Typen, FAQ-Schema sowie Autor-/Organisations-Schema fließen als E-E-A-T- und Zitierbarkeits-Signale in den GEO-Score ein.

Im GEO Guide ordnet das Tool das Ganze ein — inklusive der Frage, was Googles KI-Suche tatsächlich braucht und warum llms.txt und Schema für andere Engines wie Perplexity, ChatGPT oder Claude weiterhin sinnvoll bleiben.

Serverseitiger Abruf, Analyse im Browser

Architektonisch ist der Analyzer ein Hybrid, und das ist bewusst so: Die Zielseite wird serverseitig über den JPKCom-Proxy abgerufen (ein direkter Abruf aus deinem Browser scheitert sonst an CORS). Die eigentliche Analyse passiert anschließend lokal in deinem Browser — das HTML wird per DOMParser zerlegt, ausgewertet und bewertet. Die analysierte Seite sieht also einen Request vom JPKCom-Server, nicht von dir; interne und private Adressen werden serverseitig blockiert. Seiten bis 5 MB werden vollständig ausgewertet, bei größeren meldet das Tool, dass nur der Anfang analysiert wurde. Wer einen eigenen lokalen Proxy betreibt, schaltet zusätzlich den optionalen Expert Mode frei — ohne Rate-Limit und mit Sammelprüfungen für Links, Sitemaps und strukturierte Daten über mehrere Seiten. Wie der Proxy genau arbeitet und welche Grenzen (Zeitbudget, maximale Größe, Rate-Limits) gelten, steht im Manual.

Jetzt ausprobieren

→ SEO & GEO Analyzer öffnen — URL einfügen, Analyze klicken, Bericht lesen. Ohne Account, kostenlos, direkt im Browser. Wenn du erstmal sehen willst, wie das aussieht, laden die drei Demo-Datensätze (perfekt, kaputt, leer) im Export/Import-Tab fertige Beispiel-Analysen.

Verwandte JPKCom-Tools

Der Analyzer findet Lücken — diese Tools helfen dir, sie zu schließen:

  • Meta-Tags-Generator — saubere Titel, Descriptions und Open-Graph-/Twitter-Daten erzeugen, die der Analyzer dann grün abnimmt.
  • robots.txt & Sitemap — Crawling-Regeln und Sitemap-Einträge bauen, die im Robots Analysis-Tab geprüft werden.
  • llms.txt-Generator — eine strukturell gültige llms.txt erstellen, die direkt in den GEO-Score einzahlt.
  • DNS, SSL, Redirect & URL — wenn der SSL / Security- oder Redirects-Tab Auffälligkeiten zeigt, prüfst du dort DNS, Zertifikatskette und Weiterleitungen im Detail.

Tiefer geht es auf den Unterseiten: das Manual mit der vollständigen Funktionsbeschreibung und allen Score-Gewichtungen, Beispiele aus der Praxis und gesammelte Tipps & Tricks.