SSH Proxy
SSH-Tunnel, SOCKS-Proxy, Portweiterleitung, ~/.ssh/config, Verwaltungs-Skripte und Autostart-Configs clientseitig erzeugen — für alle gängigen Plattformen.
SSH-Tunnel und Proxy-Befehle bauen, statt sie aus dem Kopf zu tippen
SSH Proxy ist ein Befehls- und Konfigurations-Generator rund um SSH-Tunnel, SOCKS-Proxys und Portweiterleitung. Du füllst ein paar Felder aus — SSH-Host, Benutzer, welche Ports wohin sollen — und das Tool baut daraus den passenden ssh-Aufruf, einen Eintrag für ~/.ssh/config, ein Verwaltungs-Skript oder eine Autostart-Konfiguration. Das Ergebnis landet in einem Editor-Feld, das du per Klick kopieren oder als Datei herunterladen kannst.
Wichtig zum Verständnis: Das Tool baut nur Text — es stellt keine SSH-Verbindung her und führt nichts aus. Die fertigen Befehle und Skripte kopierst du in dein eigenes Terminal und startest sie dort selbst. Genau so gehört es sich, denn deine Zugangsdaten, Schlüssel und Verbindungen bleiben auf deiner Maschine.
Gedacht ist SSH Proxy für alle, die SSH-Portweiterleitung brauchen, aber die genaue Flag-Reihenfolge nicht ständig im Kopf haben: Entwicklerinnen und Entwickler, die an eine Datenbank hinter einer Firewall müssen; Admins, die einen dauerhaften Tunnel als Dienst einrichten; und alle, die einen schnellen SOCKS-Proxy zum Surfen über einen entfernten Server aufsetzen wollen. Die richtigen -L/-R/-D/-J-Spezifikationen, KeepAlive-Optionen und Reconnect-Wrapper baut das Tool fehlerfrei zusammen.
Was SSH Proxy kann — auf einen Blick
Die linke Leiste gruppiert die Generatoren in vier Bereiche:
- Port Forwarding
- Local Forward (
ssh -L) — einen lokalen Port auf einen entfernten Dienst durch den SSH-Server leiten (z. B. an eine Datenbank hinter einer Firewall). - Remote Forward (
ssh -R) — einen lokalen Dienst auf dem entfernten Server verfügbar machen (z. B. Webhook-Tests). - Dynamic / SOCKS (
ssh -D) — einen SOCKS5-Proxy aufmachen, über den der gesamte Verkehr am SSH-Server austritt. - Jump Host (
ssh -J) — über einen oder mehrere Bastion-Hosts auf ein Ziel im internen Netz springen.
- Local Forward (
- Configuration
- SSH Config — fertige
Host-Blöcke für~/.ssh/config. - Proxy Settings — Proxy-Konfigurationen für Shell, Betriebssystem und rund 20 Werkzeuge (git, npm, Docker, kubectl, AWS CLI …), bei SOCKS mit DNS-Auflösung durch den Tunnel.
- SSH Config — fertige
- Scripts & Automation
- Management Script — ein start/stop/status/restart-Skript (Bash oder PowerShell) für deine Tunnel.
- Autostart Setup — Tunnel beim Booten starten (systemd, launchd, Task Scheduler, rc.d oder crontab).
- Help
- Troubleshooting — OS-spezifische Diagnose-Befehle und Lösungen für typische SSH-Probleme.
- Reference — Nachschlage-Tafeln: Forward-Typen, Flags, Datenfluss-Diagramme, Schlüssel-Erzeugung, Multiplexing und Tunnel-Alternativen.
Die vier Tunnel-Generatoren zeigen unter der Ausgabe eine Erklärungs-Tabelle, die jede erzeugte Flag im Klartext aufschlüsselt — so verstehst du, was der Befehl tut, statt ihn nur blind zu kopieren. Außerdem prüft das Tool deine Eingaben und blendet unter der Ausgabe Warnhinweise ein: ungültige Ports oder Hostnamen, Ports unter 1024, für die du Root-Rechte brauchst, oder eine Bind-Adresse, die deinen Tunnel für andere Rechner öffnet.
Plattformen und Wiederverbindung
Die Generatoren kennen fünf Zielsysteme — Linux, macOS, Windows (OpenSSH), BSD und WSL — und die Auswahl wirkt sich direkt auf die Ausgabe aus. Für Linux, macOS, BSD und WSL entsteht ein Bash-Skript, für Windows ein PowerShell-Skript: mit Backtick als Zeilenfortsetzung, PowerShell-gerechtem Quoting und Start-Process -WindowStyle Hidden statt -f, das es im Windows-OpenSSH nicht gibt. Pfade mit Leerzeichen werden sauber gequotet, IPv6-Adressen in Weiterleitungen automatisch in eckige Klammern gesetzt. Auch Diagnose-Befehle und Autostart-Mechanismen liefert das Tool in der jeweils passenden Variante.
Für dauerhafte Tunnel bietet SSH Proxy außerdem Auto-Reconnect: wahlweise über autossh (autossh -M 0) oder über eine abhängigkeitsfreie Wiederholungsschleife — unter Windows, wo es autossh nicht gibt, nimmt das Tool automatisch die PowerShell-Schleife. KeepAlive-Optionen (ServerAliveInterval/ServerAliveCountMax) sind standardmäßig aktiv, Hintergrund-Tunnel bekommen zusätzlich ExitOnForwardFailure=yes, damit ssh abbricht, statt ohne Weiterleitung weiterzulaufen.
Architektur: alles im Browser, keine Verbindung nach außen
SSH Proxy läuft zu 100 % clientseitig in JavaScript. Es gibt kein Server-Backend, kein API und keinen SSH-Verbindungsaufbau — das Tool generiert nur Text und stellt ihn in einem ACE-Editor (öffnet in neuem Tab) dar (englisch); Quoting und Eingabeprüfung erledigt ein eigenes kleines Modul im Browser. Nichts von dem, was du eingibst — Hostnamen, Benutzernamen, Pfade zu Schlüsseln —, verlässt deinen Browser. Schlüssel selbst gibst du ohnehin nicht ein; das Tool referenziert nur den Pfad zur Identity-Datei. Gespeichert wird nichts: Nach einem Neuladen der Seite stehen wieder die Vorgabewerte in den Feldern.
Jetzt ausprobieren
→ SSH Proxy öffnen — Host und Ports eintragen, Generate klicken, Befehl kopieren und in deinem Terminal ausführen. Ohne Account, kostenlos, direkt im Browser.
Verwandte JPKCom-Tools
- IP Tools — Adressen, Reichweiten und Netze prüfen, wenn du Bind-Adressen oder erreichbare Hosts für deine Tunnel festlegst.
- DNS, SSL, Redirect & URL — DNS-Auflösung und Erreichbarkeit eines Servers checken, bevor du den Tunnel aufbaust.
- Generator — starke Passwörter und Passphrasen erzeugen, etwa für Dienste rund um deine Tunnel.
Tiefer geht es auf den Unterseiten: das Manual mit jedem Generator und jeder Option, Beispiele aus der Praxis und gesammelte Tipps & Tricks.