Lorem Ipsum — Manual

Alle Funktionen des Lorem-Ipsum-Generators: Sprachen, Formate (Text, Markdown, HTML), exakte Längeneinheiten, Live-Erzeugung, Download und Grenzen.

Zurück zur Übersicht: Lorem Ipsum · Tool live öffnen: www.jpkc.com/tools/lorem-ipsum/

Dieses Manual beschreibt den Lorem-Ipsum-Generator vollständig: jede Einstellung, was sie bewirkt, wie die einzelnen Sprachvarianten und Längeneinheiten arbeiten und welche Grenzen gelten. Die Oberfläche des Tools ist auf Englisch — die Bedienelemente werden hier deshalb in ihrer englischen Original-Schreibweise genannt (mit deutscher Erläuterung), damit du dich im echten Interface zurechtfindest.

Aufbau und Ablauf

Das Tool besteht aus einer einzigen Karte: oben vier Einstellungen in einer Reihe (Text, Format, Length in, Amount), darunter die Checkbox für den klassischen Einstieg, dann die Buttons New text, Copy und Download, ganz unten das Ausgabefeld mit der Wort- und Zeichenzählung.

Einen eigenen „Generieren"-Schritt gibt es nicht: Das Tool erzeugt den Text live. Schon beim Laden der Seite steht ein erster Text im Ausgabefeld, und jede Änderung an einer Einstellung erzeugt ihn sofort neu. Details dazu im Abschnitt Live-Erzeugung und gemerkte Optionen.

Text — die Sprache

Die erste Auswahl (Text) bestimmt die Sprache des Platzhalter-Textes. Wichtig ist der grundsätzlich unterschiedliche Mechanismus dahinter.

Lorem Ipsum (Latin)

Der Standard. Der Text wird wortweise neu zusammengesetzt aus einem Pool von 190 klassischen Lorem-Ipsum-Wörtern (lorem, ipsum, dolor, consectetur …), in dem jedes Wort nur einmal vorkommt. Jeder Satz eines Absatzes besteht aus 8 bis 16 zufällig gezogenen Wörtern (in Markdown und HTML haben Listenpunkte 5 bis 10, Zitate 8 bis 14), wird großgeschrieben und mit einem Punkt beendet; ab sieben Wörtern lockert ein Komma ihn auf, ab 13 Wörtern ein zweites. Innerhalb eines Satzes steht kein Wort zweimal direkt hintereinander, und in der Regel auch nicht über die Satzgrenze hinweg, wo „… quo. Quo …" wie ein Tippfehler aussähe. Ausnahmen sind selten: direkt nach dem lateinischen Einstieg („… elit. Elit …") und rund um Zitate, also an ihren Rändern und am Ende des Absatzes, der auf ein Zitat folgt. Ein Absatz umfasst 3 bis 6 solcher Sätze. Dadurch ist jeder Lauf anders — echter, variabler Blind-Text.

English

Statt Wörter zusammenzusetzen, zieht diese Variante aus einem festen Pool von 35 vollständigen, vorgeschriebenen englischen Sätzen zu IT- und Web-Themen (etwa „Version control systems like Git enable teams to collaborate on code efficiently."). Das Tool mischt den Pool und arbeitet ihn in Runden ab: Jeder Satz kommt einmal dran, dann wird neu gemischt. In Plain text folgt derselbe Satz deshalb nie direkt auf sich selbst, und die ersten 35 Sätze sind alle verschieden. In Markdown und HTML gilt das nicht ganz: Das Tool zieht ein Zitat erst nach dem Absatz, der darauf folgt, gibt es aber davor aus. So kann ein Zitat direkt vor demselben Satz stehen, und ein Satz kann schon vor dem 36. wiederkehren. Ein Absatz reiht 3 bis 6 dieser Sätze aneinander. Es findet keine Wort-für-Wort-Generierung statt; ab dem 36. Satz wiederholen sich die Sätze zwangsläufig.

Deutsch

Funktioniert wie die englische Variante, nur mit einem eigenen Pool von 35 deutschen Sätzen zu denselben Themengebieten (etwa „Versionskontrollsysteme wie Git ermöglichen eine effiziente Zusammenarbeit in Entwicklerteams."). Auch hier gilt: vorgeschriebene Sätze, in Runden gemischt und aneinandergereiht, keine echte Wortgenerierung.

Format — Plain text, Markdown oder HTML

Die zweite Auswahl (Format) bestimmt die Form der Ausgabe. Bei Markdown und HTML blendet das Tool unter den Einstellungen einen Hinweis ein: Beide Formate fügen Überschriften, Listen, Zitate und Hervorhebungen hinzu, und deren Text zählt bei Wörtern und Zeichen mit.

Plain text

Der Standard. Die erzeugten Absätze werden schlicht durch Leerzeilen getrennt ausgegeben — reiner Fließtext ohne jede Auszeichnung und ohne Überschriften, Listen oder Zitate. Genau das, was du in ein Textfeld, eine Variable oder einen einfachen Platzhalter brauchst. Das Ausgabefeld zeigt Plain text in der normalen Fließtextschrift.

Markdown

Im Markdown-Modus reichert das Tool den Text mit Struktur an, damit du eine ganze formatierte Seite simulieren kannst:

  • Überschriften werden alle zwei bis drei Absätze eingestreut, höchstens acht pro Text. Die erste, vierte und siebte ist eine ##-Überschrift, die übrigen sind ###. Die Überschriftentexte stammen aus einem sprachpassenden Vorrat von je acht Titeln (z. B. englisch „Getting Started", „Key Concepts"; deutsch „Erste Schritte", „Grundlegende Konzepte"; lateinisch „De Finibus Bonorum").
  • Listen und Zitate: Nach einem Absatz folgt mit etwa 25 % Wahrscheinlichkeit ein Einschub — meist eine Aufzählung mit 3 bis 5 Punkten (- ), sonst ein Zitat (> ). Auf jeden Einschub folgt wieder ein Absatz.
  • Inline-Auszeichnung: Wörter ab fünf Buchstaben werden zufällig hervorgehoben — rund 5 % fett (**…**), rund 5 % kursiv (*…*) und rund 2 % als Code in Backticks (nur Wörter unter 15 Zeichen). Das gilt in Absätzen, Listen und Zitaten, nie für das erste Wort eines Blocks und nie in Überschriften.

Weil all das zufällig eingestreut wird, sieht jeder Markdown-Lauf anders aus. Das Ergebnis ist gültiges, gemischtes Markdown — ideal, um ein Template mit realistisch strukturiertem Inhalt zu testen. Ein Text endet nie mit einer Überschrift.

HTML

Dieselbe Struktur wie im Markdown-Modus, nur als HTML-Markup: <h2>/<h3> für Überschriften, <p> für Absätze, <ul> mit <li> für Listen, <blockquote> mit innerem <p> für Zitate sowie <strong>, <em> und <code> für die Hervorhebungen. Sonderzeichen im Text werden maskiert. Im Ausgabefeld steht ein HTML-Fragment — nur der Inhalt, ohne <html>, <head> oder <body>. Ein vollständiges Dokument bekommst du über Download.

Markdown und HTML zeigt das Ausgabefeld in Monospace-Schrift, weil du dort Quelltext siehst.

Length in und Amount — die Menge

Die dritte Auswahl (Length in) legt fest, worin du die Länge misst; das Feld Amount daneben gibt die Zahl an, und sein Label zeigt den erlaubten Bereich der gewählten Einheit. Wechselst du die Einheit, setzt das Tool Amount auf deren Standardwert zurück.

Alle Längen gelten für den sichtbaren Text — Markdown-Zeichen und HTML-Tags zählen nicht, der Text von Überschriften, Listen und Zitaten dagegen schon (sofern unten nicht anders beschrieben).

Paragraphs (Absätze)

Standard. Erzeugt genau die angegebene Anzahl Absätze. Bereich: 1 bis 50, Standardwert 3. In Markdown und HTML kommen Überschriften, Listen und Zitate zusätzlich hinzu — sie zählen nicht als Absatz, und der Text endet immer mit einem Absatz.

Sentences (Sätze)

Erzeugt genau die angegebene Anzahl Sätze. Bereich: 1 bis 500, Standardwert 10. Als Satz zählt jeder Satz eines Absatzes, jeder Listenpunkt und jedes Zitat; Überschriften zählen nicht mit, und der Text endet nie mit einer Überschrift. Ist die Checkbox für den lateinischen Einstieg aktiv, zählt „Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit." als erster Satz.

Words (Wörter)

In der Auswahl heißt die Einheit Words (exact): Das Tool liefert genau die angegebene Anzahl Wörter. Bereich: 1 bis 5.000, Standardwert 150. Überschriften und Listenpunkte zählen mit. Wird ein Satz mittendrin abgeschnitten, endet er trotzdem mit einem Punkt (ein Komma am Schnittende fällt weg). Würde der Text auf eine Überschrift enden, ersetzt das Tool sie durch den Anfang eines Absatzes mit derselben Wortzahl.

Characters (Zeichen)

In der Auswahl heißt die Einheit Characters (max.): Der Text ist höchstens so lang wie angegeben. Bereich: 1 bis 30.000, Standardwert 500. Das Tool schneidet an einer Wortgrenze und schließt mit einem Punkt ab, damit kein halbes Wort stehen bleibt — deshalb kann der Text kürzer sein als die Grenze, je nach Sprache und Format um bis zu einige Dutzend Zeichen: Ein langes Wort passt dann nicht mehr ganz hinein, und in Markdown und HTML fällt eine Überschrift, die nicht mehr passt, komplett weg, ebenso eine, die am Textende stünde. Die Leerzeile zwischen zwei Blöcken zählt als zwei Zeichen (zwei Zeilenumbrüche), die Zeilenumbrüche zwischen Listenpunkten je als eines. Überschriften werden nie angeschnitten.

Sonderfall sehr kleiner Werte: Passt nicht einmal das erste Wort samt Punkt hinein, gibt das Tool die ersten Zeichen des nächsten erzeugten Textblocks bis zur Grenze aus — hart abgeschnitten, ohne Punkt, notfalls mitten im Wort und mitunter mit mehreren Wörtern (etwa „Automatisierte Tests" bei 20 Zeichen). Mit dem lateinischen Einstieg betrifft das nur Werte unter 6 Zeichen („Lorem." passt ab 6); die Ausgabe beginnt dann nicht mit „Lorem", sondern mit einem beliebigen lateinischen Satzanfang, sonst hängt es vom ersten Wort ab: Lateinische Wörter sind bis zu 14 Zeichen lang, englische Satzanfänge bis zu 16, deutsche wie „Microservices-Architektur" bis zu 25.

Ungültige Werte

Amount akzeptiert nur ganze Zahlen im Bereich der gewählten Einheit. Ein zu kleiner oder zu großer Wert wird auf die nächste Grenze gesetzt, Nachkommastellen werden abgeschnitten, und ein leeres Feld zählt als 1. Die Korrektur siehst du im Feld, sobald du es verlässt.

Start with „Lorem ipsum dolor sit amet…"

Diese Checkbox erzwingt den klassischen Einstieg: Der erzeugte Text beginnt dann garantiert mit „Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit." Das Tool stellt diesen Satz dem ersten Absatz voran. Die Checkbox ist standardmäßig aktiv.

Wichtige Grenze: Die Option wirkt ausschließlich auf die Latein-Variante. Sobald du auf English oder Deutsch umschaltest, wird die Checkbox ausgeblendet und ignoriert — ein lateinischer Einstiegssatz in einem deutschen oder englischen Text ergäbe keinen Sinn. Bei sehr kleinen Wort- oder Zeichenzahlen bleibt vom Einstieg nur der Anfang übrig, etwa „Lorem ipsum dolor." bei 20 Zeichen.

Live-Erzeugung und gemerkte Optionen

  • Sofort neu: Änderst du Text, Format, Length in oder die Checkbox, erzeugt das Tool den Text auf der Stelle neu. Beim Tippen in Amount wartet es eine Viertelsekunde Pause ab, damit nicht jede Ziffer einzeln einen Text auslöst.
  • Neu erzeugen überschreibt: Jede dieser Neuerzeugungen ersetzt den Inhalt des Ausgabefelds — auch Änderungen, die du dort von Hand vorgenommen hast.
  • Optionen bleiben erhalten: Sprache, Format, Einheit, Menge und Checkbox speichert das Tool im localStorage deines Browsers und stellt sie beim nächsten Besuch wieder her. Den Text selbst speichert es nicht; beim Laden entsteht ein neuer.

Die Buttons

New text

Erzeugt mit den aktuellen Einstellungen einen neuen Text und ersetzt damit den Inhalt des Ausgabefelds. Weil jede Erzeugung auf Zufall beruht, sieht jedes Ergebnis anders aus — bei Latein in den Wörtern, bei Englisch und Deutsch in Reihenfolge und Auswahl der Sätze, in Markdown und HTML zusätzlich in Struktur und Hervorhebungen.

Copy

Legt den aktuellen Inhalt des Ausgabefelds in die Zwischenablage — inklusive deiner eigenen Änderungen und, bei Markdown und HTML, inklusive Markup. Eine kurze Meldung („Text copied to clipboard!") bestätigt den Erfolg.

Download

Die Beschriftung zeigt die Dateiendung des gewählten Formats: Download .txt, Download .md oder Download .html. Der Button lädt den aktuellen Inhalt des Ausgabefelds als lorem-ipsum.txt, lorem-ipsum.md oder lorem-ipsum.html herunter (UTF-8).

Bei HTML wird aus dem Fragment ein vollständiges Dokument: mit <!DOCTYPE html>, <meta charset="utf-8">, dem Titel „Lorem ipsum" und einem lang-Attribut passend zur Sprache — la für Latein, en für Englisch, de für Deutsch:

html
<!DOCTYPE html>
<html lang="de">
<head>
<meta charset="utf-8">
<title>Lorem ipsum</title>
</head>
<body>
<p>…</p>
</body>
</html>

Ist das Ausgabefeld leer, meldet das Tool „Nothing to download." statt einer leeren Datei.

Das Ausgabefeld

Das Ausgabefeld ist ein editierbares Textfeld: Du kannst den erzeugten Text direkt darin anpassen, bevor du ihn kopierst oder herunterlädst — etwa einen Absatz löschen oder eine Überschrift umbenennen. Die Höhe lässt sich nach unten aufziehen.

Darunter zeigt das Tool die Zählung N words · M characters, bei Markdown und HTML mit dem Zusatz (text without markup). Sie zählt den aktuellen Inhalt des Feldes ohne Markdown-Zeichen bzw. HTML-Tags und aktualisiert sich bei jeder Eingabe — auch nach deinen eigenen Änderungen. Bei Words (exact) und Characters (max.) bestätigt sie für einen frisch erzeugten Text die eingestellte Länge; die Zeichenzahl enthält die Zeilenumbrüche zwischen den Blöcken.

Grenzen und Verhalten — kompakt

  • Mengen-Bereiche: Absätze 1–50 (Standard 3), Sätze 1–500 (Standard 10), Wörter 1–5.000 (Standard 150), Zeichen 1–30.000 (Standard 500). Werte außerhalb werden auf den Bereich gesetzt, ein leeres Feld auf 1.
  • Genauigkeit: Absätze, Sätze und Wörter exakt; Zeichen höchstens die Grenze, an einer Wortgrenze mit Punkt. Gemessen wird der sichtbare Text ohne Markup.
  • Struktur: nur in Markdown und HTML; zählt bei Wörtern und Zeichen mit, bei Absätzen nicht, bei Sätzen nur Listenpunkte und Zitate. Kein Text endet mit einer Überschrift.
  • Sprach-Realität: Nur Latein wird wortweise generiert. Englisch und Deutsch stammen aus je 35 festen Sätzen und wiederholen sich ab dem 36. Satz.
  • Start-Option: nur Latein.
  • Nicht-deterministisch: Jeder Lauf ist neu — es gibt keinen „Seed", mit dem du ein bestimmtes Ergebnis reproduzieren könntest.
  • Gespeichert: nur die Optionen, im localStorage; der Text nicht.
  • Rein clientseitig: alles im Browser, kein Server, kein Upload.

Für den Einstieg, die Zielgruppen und das große Bild siehe die Übersichtsseite. Konkrete Durchläufe findest du in den Beispielen, Kniffe in den Tipps & Tricks. Ausprobieren kannst du alles direkt im Tool.