Source Viewer — Beispiele
Praxisnahe Durchläufe mit dem Source Viewer: Quelltext einer URL ansehen, Code einfügen und highlighten, Sprache wechseln, HTML zu Markdown konvertieren.
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Das Manual erklärt jede Funktion und die Proxy-Architektur im Detail. Diese Seite ergänzt das um konkrete Arbeitsabläufe — typische Aufgaben, Schritt für Schritt durchgespielt. Die Oberfläche des Tools ist auf Englisch; Button- und Menü-Namen stehen deshalb im Original, bei Bedarf mit deutscher Erläuterung.
Beispiel 1: Den Quelltext einer URL ansehen
Der Klassiker — du willst sehen, wie eine fremde Seite aufgebaut ist.
- Öffne den Source Viewer und trag oben im URL-Feld eine absolute Adresse ein (z. B.
https://example.com/). - Klick auf Load (Download-Symbol). Der Quelltext wird serverseitig über den JPKCom-Proxy geholt und in den Editor geschrieben (Toast „Content loaded from URL.").
- Der Editor steht jetzt im HTML-Modus — das ist nach jedem URL-Load so. Das Highlighting greift sofort: Tags, Attribute und Werte sind farblich getrennt, links laufen die Zeilennummern.
- Nutze Find (
Strg+F) oder das More tools-Menü, um gezielt nach einer Stelle zu suchen, und klapp große Blöcke per Code-Faltung zu.
Was du so nicht siehst: alles, was erst per JavaScript im Browser nachgeladen wird, und alles hinter einem Login. Geladen wird das ausgelieferte Roh-HTML, nicht das fertig gerenderte DOM.
Beispiel 2: Code einfügen und highlighten
Du hast ein Snippet aus einer Log-Datei, einem Chat oder einer Mail und willst es ordentlich lesen.
- Klick in den Editor und füge den Code mit
Strg+Vein (oder über den Paste-Button). - Wähl im Sprachwähler oben rechts die passende Sprache — etwa PHP, Python oder YAML. Das Highlighting stellt sich sofort um.
- Stört dich etwas an der Darstellung, öffne Settings: Dort lassen sich Schriftgröße, Tab-Größe, sichtbare Sonderzeichen und das Theme (Dracula oder Monokai) anpassen.
Weil es keine inhaltsbasierte Auto-Erkennung gibt, ist die manuelle Sprachwahl der entscheidende Schritt — siehe auch Beispiel 3.
Beispiel 3: Die Sprache wechseln
Das Highlighting passt nicht, weil die Sprache falsch steht — typisch direkt nach einem URL-Load, der ja immer HTML annimmt.
- Öffne den Sprachwähler (Dropdown oben rechts in der Editor-Leiste).
- Wähl die richtige Sprache. Oben findest du die gängigen Sprachen schnell, darunter alphabetisch den kompletten Rest (100+ Einträge).
- Das Highlighting und das Linting stellen sich sofort um; die gewählte Sprache wird zusammen mit dem Inhalt im Browser-Speicher gesichert und beim nächsten Besuch wiederhergestellt.
Lädst du z. B. eine style.css per URL, steht der Editor erst auf HTML — stell ihn auf CSS um, und die Selektoren, Eigenschaften und Werte werden korrekt eingefärbt.
Beispiel 4: HTML in Markdown umwandeln
Du willst aus einer HTML-Seite eine saubere Markdown-Version gewinnen — etwa als rauscharme Quelle für ein KI-System oder fürs Wiki.
- Lade die Seite per Load von ihrer URL (oder füge das HTML ein) — der Editor steht danach im HTML-Modus.
- Klick auf den Markdown-Button (Markdown-Symbol). Der html-to-markdown-Konverter (WebAssembly, Rust-Kern) wandelt das HTML im Browser um.
- Im Editor steht jetzt Markdown — mit einem vorangestellten YAML-Frontmatter, das das Tool aus den Meta-Daten der Seite gebaut hat (Titel, Description, Open Graph, Twitter usw.).
- Stell den Sprachwähler auf Markdown und klick Preview (Auge): Die Vollbild-Vorschau rendert das Markdown als HTML, Code-Blöcke werden gehighlightet, das Frontmatter erscheint als
yaml-Block. Aus der Vorschau kannst du das Ergebnis als HTML kopieren oder speichern. - Brauchst du nur den nackten Text ohne Auszeichnung, nimm stattdessen den Plain-Text-Button.
Beispiel 5: Code formatieren (Beautify)
Eine minifizierte oder unsauber eingerückte Datei soll wieder lesbar werden.
- Füge den Code ein oder lade ihn, und wähl die passende Sprache (HTML, CSS oder JavaScript — danach richtet sich, welche Beautify-Routine läuft).
- Klick auf Beautify (Zauberstab). Der JS Beautifier rückt ein, bricht um und stellt die Struktur wieder her.
- Bei stark verschleiertem JavaScript greifen zusätzlich die mitgelieferten Unpacker, sodass auch gepackter Code wieder lesbar wird.
Brauchst du das öfter oder auch für SASS/SCSS-Kompilierung, ist der spezialisierte Compiler oder das Beautify-Tool die schärfere Wahl.
Beispiel 6: Die Meta-Daten und die Verbindung einer URL prüfen
Du willst nicht den Quelltext, sondern eine schnelle Auswertung einer Seite.
- Trag die URL ein. Für eine On-Page-/Meta-Analyse klick auf SEO (Balken-Symbol): Titel, Meta-Tags, Überschriften, Links, Bilder, Keyword-Dichte und SEO-Empfehlungen landen als Markdown-Bericht im Editor.
- Für einen Technik-Check klick stattdessen auf Analyze connection (Schild-Symbol): Du bekommst IP, Protokoll/HTTP-Version, Timing, SSL-Zertifikat, Security- und Caching-Header sowie die rohen HTTP-Header — ebenfalls als Markdown.
- Stell den Sprachwähler auf Markdown und nutz Preview, um den Bericht gerendert zu lesen.
Für eine vollständige, bewertete Analyse mit zwei Scores und Tabs ist der SEO & GEO Analyzer das größere Werkzeug — der Source Viewer liefert die kompakte Variante direkt im Editor.
Noch tiefer: die Übersicht zum großen Bild, das Manual für jede Funktion im Detail und die Tipps & Tricks für die Kniffe. Ausprobieren kannst du alles direkt im Tool.