Info Tools — Beispiele

Konkrete Durchläufe mit Info Tools: User-Agent fürs Debugging, IP per curl, Viewport prüfen, GPU und Modernizr lesen, alles als JSON exportieren.

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Diese Seite zeigt Info Tools an konkreten Durchläufen. Da das Tool keine Eingaben braucht, drehen sich die Beispiele um typische Fragen aus Entwicklung, Betrieb und Datenschutz. Was die einzelnen Karten genau bedeuten, steht im Manual.

Beispiel 1: Den eigenen User-Agent fürs Debugging holen

Ziel: schnell die exakte Browser-Kennung kopieren, etwa für einen Bug-Report.

  1. Info Tools öffnen und zur Karte HTTP Headers scrollen.
  2. Den Wert unter HTTP_USER_AGENT ablesen.
  3. Auf den kleinen Kopier-Knopf neben dem Label klicken.

Ergebnis: Der vollständige User-Agent-String liegt in der Zwischenablage und lässt sich direkt in ein Ticket oder eine E-Mail einfügen. Da dieser Wert server-seitig stammt, ist es genau das, was auch jeder andere Server von dir sieht — ideal, um Render-Probleme reproduzierbar zu machen.

Beispiel 2: Die eigene IP per curl abfragen

Ziel: in einem Skript oder Terminal nur die öffentliche IP-Adresse erhalten — ohne HTML drumherum.

  1. Den Einzelwert-Endpunkt aufrufen: https://www.jpkc.com/tools/info/?ip.
  2. Im Browser erscheint nur die IP als reiner Text. Auf der Kommandozeile:
curl -s "https://www.jpkc.com/tools/info/?ip"

Ergebnis: Die Ausgabe ist genau eine Zeile mit deiner IP (text/plain), perfekt für Skripte. Auf dieselbe Art liefern ?agent, ?accept, ?enc, ?lang, ?dnt, ?port und ?protocol jeweils ihren einzelnen Wert. Diese Endpunkte sind bewusst minimal — sie geben nur den jeweiligen Header- bzw. Verbindungswert aus.

Beispiel 3: Viewport und Pixeldichte beim Responsive-Test prüfen

Ziel: herausfinden, mit welcher tatsächlichen Viewport-Größe und Pixeldichte der Browser gerade rendert.

  1. Das Browserfenster auf die zu testende Breite ziehen.
  2. In Info Tools zur Karte Screen & Display gehen.
  3. Viewport Size (window.innerWidth/innerHeight) und Device Pixel Ratio ablesen.

Ergebnis: Du siehst die echten CSS-Pixel des Viewports und den DPR (z. B. 2x). Das hilft, Media-Query-Grenzen zu verifizieren und zu verstehen, warum ein Bild auf einem Retina-Display schärfer sein muss. Diese Werte sind client-seitig — sie ändern sich live, wenn du das Fenster anders ziehst und die Seite neu lädst.

Beispiel 4: GPU und Web-Feature-Unterstützung kontrollieren

Ziel: prüfen, welche Grafikkarte der Browser meldet und ob ein bestimmtes Web-Feature unterstützt wird.

  1. Zur Karte WebGL / GPU Info scrollen und GPU Renderer sowie GPU Vendor ablesen.
  2. Weiter zur Karte HTML5 & CSS3 Capabilities (via Modernizr 3.13.1).
  3. In der passenden Kategorie (z. B. CSS oder ES5/ES6+) das gesuchte Feature suchen — grünes Badge heißt unterstützt, rotes nicht.

Ergebnis: Du erfährst, ob etwa Hardware-Beschleunigung über eine echte GPU läuft und ob das Ziel-Feature im aktuellen Browser verfügbar ist. Der Karten-Kopf zeigt zusätzlich, wie viele Features insgesamt unterstützt bzw. nicht unterstützt sind. Beachte: Aus Datenschutzgründen kann der Browser den GPU-Namen verschleiern.

Beispiel 5: Den kompletten Befund als JSON sichern

Ziel: eine vollständige Momentaufnahme aller Werte archivieren oder weitergeben.

  1. Oben rechts auf Export as JSON klicken.
  2. Der Browser lädt eine Datei browser-info-<datum>.json herunter.
  3. Alternativ Copy as JSON nutzen, um denselben Datensatz in die Zwischenablage zu legen.

Ergebnis: Die Datei enthält alles — die server-seitigen Header und Verbindungsdaten ebenso wie die client-seitig ausgelesenen Werte (Screen, Navigator, Plugins, WebGL, Network, Battery, Storage, Permissions, Performance und die Modernizr-Features). Erzeugt wird sie lokal im Browser. Praktisch, um den Zustand eines Test-Geräts festzuhalten oder einem Support-Team einen kompletten Kontext zu schicken.

Beispiel 6: Den eigenen Fingerprint begutachten

Ziel: sehen, wie individuell dein Browser nach außen wirkt.

  1. Browser Plugins und MIME Types ansehen — sind sie leer, blockt dein Browser bereits Fingerprinting an dieser Stelle.
  2. Navigator Properties durchgehen: Sprache, Plattform, hardwareConcurrency, deviceMemory und Ähnliches sind alles Merkmale, die zusammen einen Fingerabdruck ergeben.
  3. WebGL / GPU Info und Screen & Display ergänzen das Bild: GPU-Modell und exotische Auflösungen machen dich besonders unterscheidbar.

Ergebnis: Du bekommst ein Gefühl dafür, welche Kombination aus Werten dich wiedererkennbar macht. Das ist genau die Datenbasis, die Tracking-Dienste auswerten — hier offen und für dich lesbar. Wie du daraus Schlüsse ziehst, steht in den Tipps & Tricks.


Mehr zu den einzelnen Karten steht im Manual, strategische Hinweise in den Tipps & Tricks. Direkt loslegen kannst du im Tool.