PDF Tools — Manual

Vollständige Funktionsbeschreibung der PDF Tools: Viewer & Editor, Creator, Merge & Split, Convert und Reference — jede Funktion, jede Option, jedes Limit.

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Dieses Manual beschreibt die PDF Tools vollständig: alle fünf Tabs, jede Funktion und jede Option, dazu Architektur und Betriebsgrenzen. Die Oberfläche ist auf Englisch — die Tab-, Button- und Optionsbezeichnungen stehen deshalb in ihrer englischen Original-Schreibweise (mit deutscher Erläuterung), damit du dich im echten Interface zurechtfindest.

Architektur: alles im Browser

Die PDF Tools sind rein clientseitig. Es gibt keinen Server, der deine Dateien verarbeitet, kein API, keinen Upload und kein Konto. Jede Operation läuft per JavaScript lokal in deinem Browser. Dafür kombiniert das Tool mehrere Open-Source-Bibliotheken, die alle lokal mitgeliefert werden. pdf-lib lädt gleich mit der Seite; die übrigen holt das Tool erst nach, wenn du sie brauchst — pdfmake etwa beim ersten Klick auf Generate PDF:

  • Mozilla PDF.js (Apache 2.0) — der eingebettete Betrachter, das Rendern der Vorschauen, die Text-Extraktion und das Auslesen der Metadaten.
  • pdfmake (MIT) — das Erstellen im Creator sowie die Konvertierung von Markdown und Simple HTML (erzeugt echten, durchsuchbaren Text). Eingebettete Schrift: Roboto.
  • pdf-lib (MIT, in der gepflegten Variante von Cantoo) — Merge, Split und Images → PDF; kann verschlüsselte PDFs mit Passwort öffnen.
  • html2pdf.js (MIT, intern html2canvas + jsPDF) — die visuelle Rich-HTML-Wandlung (gerastert).
  • marked (MIT) zerlegt Markdown für die Konvertierung, DOMPurify bereinigt die Eingabe für Rich HTML, und ACE liefert die Code-Editoren im Convert-Tab.

Größenlimit: PDFs im Viewer & Editor, bei Merge und Split sowie Bilder bei Images → PDF dürfen bis 50 MB groß sein. Größere PDFs weist das Tool mit der Meldung „File too large (…). Maximum is 50 MB." ab, zu große Bilder mit „File too large: …". Für das Bild im Creator, Import JSON und die Datei-Öffnen-Knöpfe im Convert-Tab gibt es keine eigene Größenprüfung. Das schützt den Arbeitsspeicher deines Browsers — es ist kein serverseitiges Limit.

Fehler statt alter Ergebnisse: Jeder Generator (Creator und alle vier Konverter) verwirft vor einem neuen Lauf das vorige PDF und sperrt Download, bis das neue fertig ist. Schlägt ein Lauf fehl, siehst du eine Fehlermeldung — der Download-Knopf liefert dann nicht versehentlich das Ergebnis des letzten Durchgangs.

Passwortgeschützte PDFs

Merge und Split öffnen auch verschlüsselte PDFs. Das Tool prüft zuerst, ob eine Datei verschlüsselt ist, und versucht es dann mit einem leeren Passwort — viele PDFs haben nur ein Besitzer-Passwort (Rechte-Sperre gegen Drucken oder Kopieren) und öffnen sich so ohne Nachfrage. Braucht die Datei ein Öffnungspasswort, erscheint der Dialog Password required mit dem Dateinamen:

  • Open prüft das Passwort. Ist es falsch, meldet der Dialog „Wrong password — please try again." und fragt erneut.
  • Skip file überspringt die Datei (Meldung „Skipped … (no password)").

Das Passwort verlässt deinen Browser nicht. Wichtig: Das Ergebnis — das gemergte PDF wie jede Split-Datei — wird ohne Passwortschutz gespeichert; der Dialog weist darauf hin („The result is saved without password protection."). In der Merge-Tabelle markiert ein Schloss-Symbol entschlüsselte Dateien, im Split-Tab steht „decrypted" hinter der Seitenzahl. Fügst du mehrere geschützte Dateien auf einmal hinzu, fragt das Tool nacheinander ab, nie zwei Dialoge gleichzeitig.

Viewer & Editor

Der Standard-Tab beim Öffnen. Hier betrachtest und bearbeitest du ein PDF im vollwertigen Mozilla-PDF.js-Betrachter.

PDF öffnen

Zieh eine .pdf-Datei per Drag & Drop in die Ablagezone oder klick auf Browse Files. Die Datei wird lokal als Objekt-URL geladen und im eingebetteten Betrachter angezeigt — sie verlässt deinen Browser nicht. Ist das PDF mit einem Öffnungspasswort geschützt, fragt der Betrachter selbst danach. Mit Close schließt du die Datei wieder.

Der eingebettete Betrachter folgt der Sprache deines Browsers: In einem deutschsprachigen Browser heißen seine Werkzeuge also etwa Hervorheben, Text, Zeichnen, Speichern und Drucken. Die Knöpfe darüber (Info, Text, Fullscreen, Close) gehören zum Tool und sind immer englisch.

Betrachten, suchen, navigieren

Der eingebettete Betrachter bietet die komplette PDF.js-Oberfläche: blättern, zoomen, Seiten-Thumbnails und Inhaltsverzeichnis, Suche mit Treffer-Hervorhebung, Drehen, Präsentationsmodus und Drucken. Über die Werkzeugleiste oben im Tool gibt es zusätzlich Fullscreen für die Vollbild-Ansicht; im Vollbild heißt der Knopf Exit Fullscreen.

Annotieren, hervorheben, zeichnen, Bilder einfügen

Die Editor-Werkzeuge des Betrachters erlauben echte Bearbeitung des PDFs (Bezeichnung in englischer bzw. deutscher Browsersprache):

  • Highlight / Hervorheben — Textstellen farbig hervorheben (Farbe, Dicke und Sichtbarkeit einstellbar).
  • Text / Text (FreeText) — Textnotizen direkt auf der Seite platzieren (Farbe, Schriftgröße).
  • Draw / Zeichnen (Ink) — freihändig zeichnen (Farbe, Deckkraft, Strichstärke).
  • Add or edit images / Grafiken hinzufügen oder bearbeiten (Stamp) — ein Bild als Stempel einfügen.

Das Unterschriften- und das Kommentar-Werkzeug, die PDF.js grundsätzlich kennt, sind in diesem Betrachter nicht freigeschaltet. Eine Unterschrift setzt du stattdessen als Bild über das Stamp-Werkzeug oder zeichnest sie mit Draw.

Deine Änderungen sicherst du über Save (Speichern) des Betrachters — das Ergebnis wird als neue PDF-Datei heruntergeladen. Es gibt keine serverseitige Speicherung; gespeichert wird ausschließlich lokal als Download.

Formulare ausfüllen

Enthält das PDF interaktive Formularfelder (AcroForms), stellt der Betrachter sie als ausfüllbare Felder dar. Du trägst die Werte direkt ein und speicherst das ausgefüllte Formular über Save.

Info (Dokument-Metadaten)

Der Button Info öffnet ein Fenster mit den Metadaten des Dokuments: Dateiname und -größe, Seitenzahl, Titel, Autor, Betreff, Schlagwörter, Ersteller (Creator), Producer, PDF-Version, Seitenformat (in Punkt, mm und Zoll, aus der ersten Seite berechnet), Erstellungs- und Änderungsdatum sowie die Flags Linearized und Encrypted. Leere Felder werden ausgeblendet. Über Copy kopierst du die Tabelle als Text. (Das Feld „Tagged" leitet sich aus dem AcroForm-Flag ab und zeigt damit eher das Vorhandensein von Formularfeldern an als eine echte Tagged-PDF-Struktur.)

Info und Text lesen die Datei unabhängig vom Betrachter und ohne Passwort ein. Bei PDFs mit Öffnungspasswort bleiben beide deshalb bei der Meldung „Failed to read document info." bzw. „Failed to extract text." stehen — auch wenn der Betrachter das Dokument nach deiner Passworteingabe anzeigt.

Text extrahieren

Der Button Text liest den gesamten Textinhalt aus dem PDF aus — Seite für Seite, jeweils mit einer Markierung --- Page N ---. Darüber siehst du eine Statistik (Seiten, Wörter, Zeichen). Du kannst den Text per Copy kopieren oder über Download .txt als Textdatei mit dem Namen des PDFs speichern (vertrag.pdf → vertrag.txt). Das funktioniert nur bei PDFs mit echtem Text-Layer; reine Scan-PDFs ohne Text liefern entsprechend wenig (das Tool hat keine OCR).

Creator

Hier baust du ein PDF von Grund auf — aus Bausteinen statt aus Code. Links das Formular, rechts die Vorschau, die du mit Generate PDF aktualisierst — Änderungen an Blöcken oder Einstellungen erscheinen dort erst nach dem nächsten Klick.

Document Settings

  • Page Size — A4 (Standard), A3, A5, Letter, Legal oder Tabloid.
  • Orientation — Portrait oder Landscape.
  • Font — fest Roboto (die einzige eingebettete Schrift).
  • Font Size — Basis-Schriftgröße in Punkt (6–72, Standard 12).
  • Margins (pt) — Seitenränder oben/rechts/unten/links in Punkt (Standard je 40). Ein leeres Feld oder 0 setzt der Generator auf 40 zurück; randlos geht es hier also nicht.

Content Blocks

Über Add Block fügst du Bausteine hinzu. Jeder Block lässt sich nach oben/unten verschieben (Move up/Move down), duplizieren (Duplicate, die Kopie landet direkt darunter), löschen (Delete) und per Klick auf seine Kopfzeile ein- und ausklappen. Ausrichtung heißt überall Left, Center, Right oder Justify (Blocksatz):

  • Heading — Überschrift mit Ebene H1–H4 (Schriftgrößen 24/20/16/14 pt) und Ausrichtung; immer fett.
  • Paragraph — Fließtext mit Ausrichtung, eigener Schriftgröße (6–72 pt, Standard 12) sowie Fett- (B) und Kursiv-Schalter (I).
  • Table — bearbeitbares Raster; Schalter First row is header; Zeilen und Spalten per Row/Col ergänzen. Spalten werden gleich breit verteilt.
  • List — Liste; Schalter Ordered list für nummeriert vs. Aufzählung; Einträge hinzufügen/entfernen (leere Einträge fallen beim Erzeugen weg).
  • Image — ein Bild (nur PNG oder JPEG) über Select Image einbetten; Width (pt) (Standard 200) und Alignment einstellbar.
  • Two Columns — ein zweispaltiger Abschnitt mit Left Column und Right Column (gleich breit, 15 pt Abstand).
  • Horizontal Rule — eine graue Trennlinie. Sie ist fest 515 pt lang und passt damit genau auf A4 hochkant mit dem Standardrand von 40 pt; auf anderen Formaten, im Querformat oder mit anderen Rändern ist sie zu kurz bzw. ragt über den Rand.
  • Page Break — erzwingt an dieser Stelle einen Seitenumbruch.

Eingaben sichern, bevor du umbaust: Was du in die Felder der Blöcke tippst, übernimmt das Tool erst beim nächsten Abgleich — bei Generate PDF, Export JSON, Duplicate, Row/Col und Add Item. Add Block, Move up/Move down und Delete bauen die Blockliste dagegen aus dem zuletzt abgeglichenen Stand neu auf; ungesicherte Eingaben in allen Blöcken gehen dabei verloren. Klick deshalb vor diesen Aktionen auf Generate PDF — oder leg erst alle Blöcke an und bring sie in die richtige Reihenfolge, bevor du sie ausfüllst.

Erzeugen, Vorschau, Export

  • Generate PDF rendert das Dokument; rechts erscheint die Vorschau, durch die du mit den Pfeil-Schaltflächen (Tooltip Previous page / Next page) blätterst. Ohne Blöcke entsteht eine Seite mit dem Platzhalter „(Empty document)".
  • Download speichert das Ergebnis als document.pdf.
  • Export JSON / Import JSON sichert bzw. lädt die komplette Dokumentdefinition (Einstellungen und Blöcke, inklusive eingebetteter Bilder) als pdf-document.json. So baust du Vorlagen, die du später wiederverwendest.
  • Clear All verwirft alle Blöcke.

Fehlende Zeichen (Glyphen-Warnung)

Die einzige eingebettete Schrift Roboto deckt Lateinisch, Griechisch und Kyrillisch ab — aber keine Pfeile, Häkchen und Kästchen (✓, ☐), sonstigen Symbole, CJK-Schriftzeichen oder Emoji. pdfmake würde solche Zeichen kommentarlos weglassen. Das Tool gleicht deshalb vor jedem Lauf den Text mit dem Zeichenvorrat der Schrift ab und warnt: „Not in the PDF font, left out: …" mit bis zu 20 der betroffenen Zeichen. Die Prüfung läuft im Creator sowie bei Markdown und Simple HTML im Convert-Tab.

Merge & Split

Zwei Unter-Tabs (Pills): Merge und Split, beide auf Basis von pdf-lib. Beide öffnen auch passwortgeschützte PDFs.

Seitenangaben

Wo du Seiten auswählst — in der Spalte Use pages beim Merge und im Feld Extract page ranges beim Split —, gilt dieselbe Syntax:

Eingabe Bedeutung
3, 1, 2 genau diese Seiten, in dieser Reihenfolge
2-5 Bereich, aufsteigend
5-2 Bereich, rückwärts (5, 4, 3, 2)
8- ab Seite 8 bis zur letzten
-3 von Seite 1 bis 3
end oder last die letzte Seite, auch in Bereichen wie 5-end
1-3; 4-6 nur beim Split: ; trennt mehrere Ausgabedateien

Leerzeichen spielen keine Rolle, auch der Halbgeviertstrich – gilt als Bereichszeichen. Doppelte Seiten bleiben erhalten (1, 1 übernimmt Seite 1 zweimal) — das gilt als gewollt. Was keine Seite ist oder außerhalb des Dokuments liegt, bricht mit einer Fehlermeldung ab, etwa „"12" is outside 1–10." oder „"x" is not a page or range.".

Merge (Zusammenführen)

Zieh mehrere .pdf-Dateien in die Ablagezone oder wähle sie über Browse Files aus (Nicht-PDFs werden mit Hinweis übersprungen). Die Tabelle Files to Merge zeigt pro Datei:

  • # und Filename — mit einem Schloss-Symbol, wenn die Datei verschlüsselt war und entschlüsselt wurde (auch ohne Passwortabfrage, bei reinem Besitzer-Passwort), und einem Formular-Symbol, wenn sie Formularfelder enthält.
  • Pages — die Seitenzahl.
  • Use pages — welche Seiten der Datei ins Ergebnis kommen. Leer (Platzhalter „all") heißt: alle Seiten. Sonst gilt die Syntax aus Seitenangaben, Reihenfolge inklusive; ein ; behandelt Merge wie ein Komma.
  • Size — die Dateigröße.
  • Actions — Move up/Move down ändern die Reihenfolge, Rotate pages by 90° dreht alle Seiten dieser Datei bei jedem Klick um weitere 90° im Uhrzeigersinn (der Knopf zeigt dann 90°, 180° oder 270°; nach 270° geht es zurück auf 0°), Remove entfernt die Datei.

Merge All fügt die gewählten Seiten in Tabellenreihenfolge zu einem Dokument zusammen — du brauchst mindestens zwei Dateien. Ist eine Seitenangabe ungültig, bricht das Tool mit einer Meldung ab, bevor es ein halbes Ergebnis erzeugt. Das zusammengeführte PDF bekommt:

  • Lesezeichen: einen Eintrag pro Quelldatei (mit deren Titel oder, falls keiner gesetzt ist, dem Dateinamen), der auf ihre erste übernommene Seite springt. Darunter hängen die Lesezeichen, die die Datei selbst mitbrachte — allerdings nur die, deren Zielseite du auch übernommen hast. Die Unterebenen sind zugeklappt.
  • Metadaten: Titel, Autor, Betreff und Schlagwörter der ersten Datei, die einen Titel hat.

Anschließend lädst du das Ergebnis über Download Merged PDF herunter. Der Dateiname folgt der ersten Datei: aus angebot.pdf wird angebot-merged.pdf. Ändern sich Reihenfolge, Drehung oder Seitenauswahl, musst du erneut Merge All klicken. Clear All leert die Liste.

Enthält eine Quelldatei Formularfelder, warnt das Tool nach dem Merge („Form fields may not work in the merged file: …"): pdf-lib übernimmt beim Kopieren der Seiten die Formularstruktur nicht zuverlässig. Formulare füllst du deshalb besser vorher im Viewer & Editor aus.

Split (Teilen)

Zieh eine einzelne .pdf-Datei in die Ablagezone; das Tool zeigt Name, Größe und Seitenzahl (bei entschlüsselten Dateien zusätzlich „decrypted"). Close schließt die Datei. Es gibt drei Split Modes:

  • Extract page ranges — Seiten nach der Syntax aus Seitenangaben. 1-3, 10 ergibt eine Datei mit den Seiten 1, 2, 3 und 10; 3, 1, 2 übernimmt die Reihenfolge, wie du sie schreibst; 1-3; 4-6 erzeugt zwei Dateien in einem Durchgang. Ist die Eingabe fehlerhaft, erscheint eine Meldung und die Ergebnisliste eines vorigen Durchgangs verschwindet.
  • Split every N pages — teilt das PDF in Blöcke zu je N Seiten (Standard 1); jeder Block wird eine eigene Datei.
  • Extract each page as single PDF — löst jede Seite als einzelnes PDF heraus.

Nach Split erscheint die Liste Split Results: pro Datei Name, Seitenbereich und Seitenzahl sowie ein Download-Knopf. Die Dateinamen setzen sich aus Quelldatei und Seiten zusammen — aus report.pdf mit 1-3, 10 wird report_p1-3_10.pdf. Hat das Quell-PDF einen Titel, bekommt jede Teildatei ihn mit angehängtem Seitenbereich, z. B. „Jahresbericht (1-3, 10)". Ab zwei Ergebnisdateien lädt Download all (ZIP) alle auf einmal als report-split.zip (unkomprimiert, weil PDFs ohnehin komprimiert sind).

Convert

Vier Unter-Tabs (Pills): Markdown, Images, Simple HTML und Rich HTML. Merke dir den Kernunterschied: Markdown und Simple HTML erzeugen durchsuchbaren Text, Rich HTML erzeugt ein gerastertes Bild-PDF.

Markdown → PDF

Ein ACE-Editor für Markdown; die drei Symbol-Knöpfe im Kopf sind Open Markdown File (.md/.markdown/.txt), Load Example und Clear. Unterstützt werden:

  • Überschriften H1–H6 (24/20/16/14/12/11 pt), fett, kursiv, Inline-Code und ~~durchgestrichen~~
  • Aufzählungen und nummerierte Listen (auch verschachtelt) sowie Aufgabenlisten — - [ ] und - [x] erscheinen als [ ] bzw. [x], weil Roboto keine Kästchen-Zeichen hat
  • Code-Blöcke (dunkler Kasten, Roboto 9 pt — keine Monospace-Schrift), Tabellen mit hervorgehobener Kopfzeile, Zitate (Blockquote) und Trennlinien (wie im Creator fest 515 pt lang, also nur auf A4 hochkant mit 40 pt Rand passend)
  • Links, auch mit Formatierung im Linktext; anklickbar im PDF sind http:, https:, mailto: und tel:
  • Inline-HTML <b>/<strong>, <i>/<em>, <u>/<ins>, <s>/<del>/<strike> und <br> als Formatierung; ganze HTML-Blöcke laufen durch den Simple-HTML-Konverter, statt als rohe Tags im PDF zu landen
  • Bilder nur als eingebettete data:-URL im Format PNG oder JPEG und nur, wenn der Absatz ausschließlich aus Bildern besteht (ein oder mehrere, ohne Text dazwischen). Bilder von URLs lädt das Tool nicht — sie erscheinen als Platzhalter [Image: …], und eine Meldung weist darauf hin. Steht ein Bild mitten im Text, in einem Listeneintrag oder einer Tabellenzelle, wird auch ein data:-Bild zum Platzhalter, dann ohne Meldung

Unter Page Settings stellst du Page Size (A4/A3/A5/Letter/Legal), Orientation, Font Size (6–72 pt, Standard 12) und Margins (0–200 pt, Standard 40; 0 setzt der Generator auf 40 zurück) ein. Generate PDF rendert die Vorschau (mit Seiten-Navigation ab zwei Seiten), Download speichert markdown.pdf. Das Ergebnis enthält echten Text — du kannst darin suchen und kopieren. Zeichen, die Roboto nicht kennt, meldet die Glyphen-Warnung.

Images → PDF

Zieh ein oder mehrere Bilder in die Ablagezone oder klick hinein, um sie auszuwählen (per Tastatur: Enter oder Leertaste). Unterstützte Formate: JPG, PNG, WebP, GIF, BMP, TIFF, jeweils bis 50 MB. PNG und JPEG werden direkt eingebettet; WebP, GIF, BMP und TIFF werden vorher über ein Canvas nach PNG umgewandelt (Kantenlänge auf 4000 px begrenzt). Das Dekodieren übernimmt dabei der Browser: Kann er ein Format nicht selbst anzeigen — bei TIFF ist das etwa in Chrome und Firefox der Fall —, meldet das Tool „Failed to embed image …" und lässt das Bild im PDF aus. TIFF-Dateien wandelst du in solchen Browsern vorher nach PNG um. Jedes Bild bekommt eine eigene Seite und wird innerhalb des Rands zentriert platziert.

Ausrichtung von Fotos: Bei JPEGs wertet das Tool die EXIF-Ausrichtung aus, die Kameras und Smartphones setzen. Gedrehte Aufnahmen (90°, 180°, 270°) zeichnet es mit den Original-JPEG-Daten gedreht ins PDF — ohne Qualitätsverlust. Gespiegelte Ausrichtungen lässt es vom Browser anwenden und kodiert das Bild dafür einmal neu als JPEG.

Die Liste Images zeigt Vorschaubild, Dateiname, Größe, den Fit Mode und einen Entfernen-Knopf; Clear All leert sie. Die Seiten folgen der Reihenfolge der Liste, eine Sortierfunktion gibt es nicht. Der Fit Mode bestimmt, wie das Bild die Fläche innerhalb des Rands nutzt:

  • Fit — Seitenverhältnis erhalten, ins Seitenformat einpassen.
  • Fill — formatfüllend skalieren; was übersteht, wird am Rand abgeschnitten (das Bild ragt nicht in den Seitenrand).
  • Stretch — auf die Fläche verzerren.

Maßgeblich ist die Auswahl in der Bildliste, die für jedes neue Bild auf Fit steht. Die Einstellung Default Fit unter Page Settings greift im aktuellen Stand nicht. Entfernst du ein Bild oder fügst eines hinzu, springen alle Einträge in der Liste wieder auf Fit — stell die Fit Modes deshalb erst ein, wenn die Bildliste vollständig ist.

Unter Page Settings stellst du außerdem Page Size (A4/A3/A5/Letter/Legal), Orientation und Margins (0–200 pt, Standard 40) ein; 0 setzt der Generator auf 40 zurück, randlose Bildseiten gehen also nicht. Generate PDF → Download speichert images.pdf.

Simple HTML → PDF

Ein ACE-Editor für HTML, mit Open HTML File (.html/.htm/.txt), Load Example und Clear. Unterstützt werden gängige Block- und Inline-Elemente: p, h1–h6, ul/ol/li (auch verschachtelt), strong/b, em/i, code/pre, table, br, hr (fest 515 pt lang, wie im Creator), a und blockquote; Container wie div, section, article, main, header, footer und nav werden durchlaufen, andere Elemente als schlichter Text übernommen. Das gilt auch für <style>-, <script>- und <title>-Elemente: Ihr Inhalt landet als sichtbarer Text im PDF — entferne sie vorher, gerade wenn du eine komplette HTML-Datei öffnest. Tabellen dürfen colspan und rowspan enthalten; Zeilen im thead erscheinen als dunkle, fette Kopfzeile, th-Zellen im Tabellenkörper fett. Das Markup wird in echten PDF-Text übersetzt — das Ergebnis ist durchsuchbar. Styling per CSS (Inline-Styles und Stylesheets) wirkt hier nicht; dafür ist Rich HTML da. Page Settings, Glyphen-Warnung und Download (html.pdf) wie bei Markdown.

Rich HTML → PDF

Ebenfalls ein ACE-Editor mit Open HTML File, Load Example und Clear, aber mit anderem Ansatz: html2pdf.js rendert das HTML visuell wie ein Browser — inklusive CSS, Farben, Flexbox, Bildern und komplexen Layouts, auf einer Arbeitsfläche von 794 px Breite (A4 bei 96 dpi) mit weißem Hintergrund. Das Ergebnis ist allerdings gerastert: Die Seite wird als JPEG-Bild ins PDF eingebettet, der Text ist nicht auswählbar, nicht durchsuchbar und für Screenreader nicht lesbar — darauf weist auch der Hinweis über dem Generate-Knopf hin.

Vor dem Rendern bereinigt DOMPurify die Eingabe: <script>-Elemente und Event-Handler wie onclick oder onerror fliegen heraus, Markup, Inline-Styles und <style>-Blöcke bleiben. Skripte aus eingefügtem oder geöffnetem HTML laufen also nicht im Tool mit.

Page Settings: Page Size (A4/A3/A5/Letter/Legal), Orientation, Margins in mm (0–50, Standard 10; 0 setzt der Generator auf 10 zurück) und Quality Scale — 1× (fast), 2× (default) oder 3× (high quality). Download als rich-html.pdf.

Reference

Ein statisches Nachschlagewerk ohne Verarbeitung — immer nutzbar, auch ohne geladene Datei:

  • PDF Versions — die Versionsgeschichte von PDF 1.0 (1993) bis 2.0 (2020, ISO 32000-2) mit den jeweiligen Neuerungen.
  • Page Sizes Reference — A3 bis Executive in Millimeter, Zoll und Punkt.
  • Available Font — die im Creator verfügbare Schrift (Roboto, in Regular/Medium/Italic/MediumItalic).
  • Creating Accessible PDFs — Hinweise zu barrierefreien PDFs (Tagged PDF, Lesereihenfolge, Alt-Texte, Dokumentsprache, Lesezeichen, Farbkontrast, beschriftete Formularfelder, Unicode-Schriften).
  • Unit Conversions — Umrechnung in Punkt (1 pt = 1/72 Zoll) für mm, cm, Zoll und Pixel.
  • Further Reading — Verweise auf die PDF-Spezifikation (ISO 32000-1) und die genutzten Bibliotheken.

Betriebsgrenzen und Datenschutz — kompakt

  • Privatsphäre: Alles läuft lokal im Browser; nichts wird hochgeladen, kein Server sieht deine Dateien.
  • Größenlimit: PDFs in Viewer, Merge und Split sowie Bilder bei Images → PDF bis 50 MB (Browser-Speicherschutz, kein Server-Limit).
  • Kein OCR: Text-Extraktion und durchsuchbare Konvertierungen brauchen echten Text; reine Scans liefern keinen Text.
  • Rich HTML ist gerastert: kein durchsuchbarer Text — für durchsuchbaren Text Simple HTML oder Markdown nutzen.
  • Eingebettete Schrift im Creator, bei Markdown und Simple HTML: ausschließlich Roboto (Lateinisch, Griechisch, Kyrillisch); fehlende Zeichen meldet die Glyphen-Warnung.
  • Passwortgeschützte PDFs: Merge und Split öffnen sie mit Passwort, speichern das Ergebnis aber ohne Schutz; Info und Text im Viewer lesen Dateien mit Öffnungspasswort nicht.
  • Bearbeitung speichern: nur als lokaler Download (keine serverseitige Persistenz); deine Änderungen bleiben nicht im Browser gespeichert. Der eingebettete Betrachter merkt sich lediglich je Dokument die letzte Ansicht (etwa Seite und Zoom) im localStorage deines Browsers.

Für den Einstieg und das große Bild siehe die Übersichtsseite. Konkrete Durchläufe stehen in den Beispielen. Ausprobieren kannst du alles direkt im Tool.